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Handball-Oberliga : Scharff: „Spielen gegen halbes Drittligateam“

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die HG OKT II empfängt am Sonntag im Kreisderby den TSV Altenholz. Dort ist Trainer Hauke Scharff nicht begeistert, dass die HG ihr Team mit Ligaspielerinnen verstärkt.

shz.de von
erstellt am 04.Mär.2016 | 06:00 Uhr

Altenholz | Auch wenn der TSV Altenholz mit dem 20:18-Erfolg über die SG Altona einen Riesenschritt in Richtung Tabellenmittelfeld der Handball-Oberliga der Frauen getan hat, so ist die Abstiegsgefahr noch nicht gebannt. Letzte Zweifel will TSV-Trainer Hauke Scharff mit einem Sieg seiner Mannschaft nun am Sonntag, ab 15 Uhr, beim Vorletzten HG OKT II beseitigen. Für die Gastgeberinnen und Trainerin Sünje Schütt steht viel auf dem Spiel. Es müssen unbedingt zwei Punkte her, sonst könnte es mit dem Klassenerhalt daneben gehen.

„Wir wissen, dass wir gegen ein halbes Drittligateam antreten werden“, findet Scharff die Art, wie der Gastgeber versucht, den Klassenerhalt zu sichern, nicht sonderlich gut, zumal andere Teams darunter leiden könnten. „Wir werden alles daransetzen, uns in Owschlag zu behaupten“, sagt der TSV-Coach. Nina Lyke fällt aus privaten Gründen aus. Bei Katja Ohm, die in der Woche wegen Grippe nicht trainieren konnte, besteht aber noch Hoffnung.

„Wir wissen, was auf uns zukommt“, sagt Scharff, der davon ausgeht, dass Drittligaspielerinnen dabei sein werden, aber nicht weiß, welche eingesetzt werden. „Wir können deshalb erst reagieren, wenn wir wissen, wer spielt“, hat der Altenholzer Coach aber so erfahrene Spielerinnen in seinen Reihen, um die Taktik auch noch kurzfristig umzustellen.

HG-Trainerin Sünje Schütt erwartet diesmal einen stärkeren Gegner: „Im Hinspiel haben wir 27:31 verloren. Altenholz hatte zu dem Zeitpunkt aber erhebliche personelle Probleme, die nun so langsam überwunden sind. Wir werden wieder Verstärkung aus der ersten Mannschaft erhalten.“ Aber auch die Spielerinnen der zweiten Mannschaft sind gefordert und müssen zeigen, dass sie durchaus in der Klasse mithalten können. In den vergangenen Spielen wurde das nicht so klar, deshalb gingen Spiele wie beim TSV Wattenbek und der HSG Jörl/DE-Viöl verloren. „Der TSV Altenholz ist, nachdem nun die ganzen Langzeitverletzten wieder zurück sind, ähnlich stark einzuschätzen. Auch in eigener Halle wird es nicht einfach“, rechnet Schütt mit einer sehr starken Gegenwehr der Altenholzerinnen.

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