3. Handball-Liga : Revanche gelungen

Die vierfache Torschützin Sarah Jörgensen (HG OKT, am Ball) setzt sich gegen Jette Stegmann (li.) und Leandra Kühn durch.
Die vierfache Torschützin Sarah Jörgensen (HG OKT, am Ball) setzt sich gegen Jette Stegmann (li.) und Leandra Kühn durch.

Die HG OKT nach 29:22-Sieg gegen den TSV Wattenbek mit gelungenem Rückrunden-Auftakt.

shz.de von
15. Januar 2018, 06:00 Uhr

Owschlag | Die Drittliga-Handballerinnen der HG OKT sind erfolgreich in das Jahr 2018 gestartet. Wenn auch nicht völlig problemlos, so schlugen sie den TSV Wattenbek doch umso deutlicher mit 29:22 (15:11) und revanchierten sich damit für die 17:26-Auftaktniederlage vom 17. September 2017.

Perplex schaute OKT-Trainer Sebastian Schräbler in der 20. Minute auf die Anzeigetafel der Owschlager Sporthalle. 9:9? Hatte seine Mannschaft nicht gerade erst mit einem Lauf von 8:2 Toren dem Gegner jeglichen Schneid schon von der Startminute an abgekauft? „Es ist schon unglaublich, wie schnell wir so eine Führung hergeben“, kritisierte er nach der Partie. Bereits beim 9:7 (15.) hatte er mit einer Auszeit auf die immer näher kommenden Wattenbekerinnen reagiert, aber offenbar brauchte sein Team das Remis, um erneut durchzustarten. „Ich hatte bei beiden Mannschaften den Eindruck, dass sie zu viel Training und zu wenig Spiele hinter sich haben, sodass sie nicht so richtig auf dem Level von vor Weihnachten waren“, meint Schräbler. Es fehle einfach der Rhythmus. „Deshalb waren die drei Spielerinnen, die einen Tag vorher in der Zweiten gespielt haben, wahrscheinlich besser drauf“, mutmaßt er. Kim-Lara Haudrup, Caja Lübker und Marleen Völzke waren mit dabei, als OKT II gegen den ATSV Stockelsdorf verlor.

Das 9:9 war so etwas wie eine zweite Initialzündung. Schon zur Pause war der Abstand mit 15:11 wieder etwas größer, danach war es wieder ein 8:2-Lauf von 16:14 (38.) auf 24:16 (50.), der die Entscheidung brachte. Anders als im Hinspiel war der HG anzumerken, dass sie seitdem deutlich eingespielter ist. „Damals klappte es in allen Mannschaftsteilen nicht, das hat sich schon stark gebessert. Es war nicht unser bestes Spiel, aber wir haben gewonnen und zwei Punkte geholt, was wir im Hinspiel nicht geschafft haben“, sagt Schräbler. Trotzdem gab es immer wieder auch Phasen, in denen es nicht danach aussah. „Zwischenzeitlich war ich etwas unsicher, aber beim 24:16 war mir klar, dass wir gewinnen. Wenn man zweimal einen 8:2-Lauf schafft, dann spricht auch einiges dafür, dass man gewinnt“, sagt Schräbler. Damit ist seine Mannschaft gut gerüstet für den ersten Gradmesser der Rückrunde. In zwei Wochen geht es zum Frankfurter HC, der als Tabellenzweiter zwei Punkte mehr hat. „Das wird eine weite Reise in eine tolle Halle. Das ist ein Leckerbissen in dieser Saison“, sagt der OKT-Trainer.

HG OKT: Lobstaedt, Fasold – Ewert (2), Seidel (9/5), Trceziok (1), Rohwer (2), Fimmen (4), Völzke, Peters (6), Detlefsen (1), Lüthje, Haudrup, Lübker, Jörgensen (4).


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