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Pure Spannung beim Shoot-Out

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Beachbasketballturnier am Strand von Eckernförde: In der Herren-Konkurrenz siegen Lokalmatadoren "White Mambas"

Eckernförde | Heiße Temperaturen, Sommerferien, Wochenende, Strand und Meer - ideale Bedingungen für einen perfekten Tag in Eckernförde. Doch eine Reihe Sportbegeisterter legte sich nicht mit einem kühlen Getränk und einem Buch oder mp3-Player auf die faulen Haut, sondern spielte beim Beachbasketballturnier um den Sieg.

Bei allem Ehrgeiz sollte allerdings der Spaß am Event an erster Stelle stehen. Zwei sehr ambitionierte Teams hatten diesen Grundsatz allerdings überhaupt nicht verinnerlicht und sorgten so bei den übrigen Teams für Missstimmung. Dies führte so weit, dass Veranstalter Ralf Krabbenhöft einschritt und die beiden Mannschaften vom Turnier ausschließen musste. Diese Entscheidung fand große Zustimmung beim übrigen Teilnehmerfeld, die das dann auch mit kollektivem Applaus quittierten.

Danach war die Stimmung bei allen Beteiligten wieder deutlich gelöster. Auch die Zuschauer quittierten die Darbietungen mit großem Applaus, auch wenn in diesem Jahr der Centre Court nicht so dicht besucht war wie in einigen Jahren zuvor. "Vielleicht war das Wetter einfach zu gut", mutmaßt Krabbenhöft, der vor 20 Jahren auf Sylt zum ersten Mal ein Turnier dieser Art organisiert hat. In Eckernförde war die Premiere vor 17 Jahren.

Da nur eine Mannschaft trotz Voranmeldung nicht erschienen war, traten 55 Teams gegeneinander an. Dabei wurde der Fair-Play-Gedanke groß geschrieben. Die Spieler waren ihre eigenen Schiedsrichter. "Am Ende war es diesmal eine schöne, entspannte Veranstaltung", bilanziert Krabbenhöft.

Eine Spielerin aus Kassel hatte vor sieben Jahren bereits einmal in Eckernförde gespielt. Sie fand allerdings in ihrer Heimat keine Mannschaft. In der Zwischenzeit hat sie allerdings so viel Werbung betrieben, dass sie in diesem Jahr gleich mit zwei Kasseler Teams angereist war.

Beim Shoot-Out-Wettbewerb um ein Smartphone konnten auch die Zuschauer teilnehmen. Dementsprechend bildete sich eine lange Schlange und jeder versuchte, den Ball per Freiwurf im Korb unterzubringen. Nach fünf Runden hatte sich ein Trio für das Finale herauskristallisiert: Florent Schmidt aus Solingen, Stefan Herrmann aus Leipzig und Arne Falk aus Kiel. Nachdem alle bei ihren ersten Versuch erfolgreich waren, ging das Trio eingerahmt und lautstark angefeuert von den bereits Ausgeschiedenen danach komplett leer aus. Und auch im Anschluss wollte keine Entscheidung fallen. In den nächsten beiden Durchgängen trafen wieder alle, ehe danach schließlich Florent Schmidt als einziger "netzen" konnte. Hierbei zahlte sich die zehnjährige Basketballerfahrung des Solingers aus.

Die nächsten Beach-Events in Schleswig-Holstein folgen vom 22. bis 25. August auf Fehmarn und vom 30. bis 31. August in St. Peter Ording, ehe es am 12. und 13. Oktober zum Höhepunkt auf Mallorca kommt.

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erstellt am 06.Aug.2013 | 05:59 Uhr

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