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Premiere des Ostseetriathlons

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Knapp 300 Athleten am Start werden zum Start am Borbyer Ufer erwartet - Anmeldezahlen übertreffen alle Erwartungen

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erstellt am 02.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Borby | Das Triathlonfieber stieg in den vergangenen Monaten kontinuierlich an. Zuletzt kletterten auch die Temperaturen in Luft und Wasser auf das passende Niveau. In Eckernförde scheint alles bereit für die Premiere des Ostseetriathlons. Am Sonnabend um 13 Uhr fällt an der Borbyer Uferpromenade der Startschuss zum 1. Eckernförder Ostseetriathlon. Rund 300 Aktive werden zum Ausdauer-Dreikampf aus Schwimmen, Radfahren und Laufen erwartet.

Mehr als 280 Voranmeldungen haben die Veranstalter bereits registriert und liegen damit deutlich über ihren Erwartungen. "So viele hatten wir nicht eingeplant", erklärt Jens Rethwisch, der bei der neuen Veranstaltung die Organisation koordiniert. Da sich das große Interesse am Triathlon in und an der Ostsee jedoch schon früh abzeichnete, konnten die Ausrichter vom Eckernförder MTV und den Wasserfreunden Eckernförde früh die Kapazitäten erweitern. Für den Volkstriathlon (500 m Schwimmen - 20 km Radfahren - 5 km Laufen) sind aber trotz der vergrößerter Wechselzone fast alle der 200 Startnummern bereits vergriffen. Nur die ersten acht Nachmelder haben noch eine Chance, sich zusammen mit den anderen Startern in die Ostseewellen zu stürzen. Etwas mehr freie Kapazitäten gibt es noch beim Staffelwettbewerb über die Volkstriathlon-Distanz und bei den Wettkämpfen für die Jugend- und Schülerklassen. Kurzentschlossene können hierfür noch bis eine Stunde vor dem Start nachmelden.

Was zunächst als Testlauf für das im kommenden Jahr anstehende 150-jährige Vereinsjubiläum des EMTV gedacht war, scheint bereits in diesem Jahr zum großen Fest werden zu können. "Hier gibt es Sport am Meer mit viel Natur und auch Kultur. Mehr kann man gar nicht wollen", sagt Rethwisch und spielt dabei auf die abwechslungsreiche Streckenführung an, die im Zielbereich auch einige Kunstobjekte zu bieten hat. Nach dem Schwimmen im Ostseewasser geht es für die Triathleten auf die Wendepunkt-Radstrecke (Am Ort, L 26) Richtung Hemmelmark und Schwansenstraße, ehe dann auf der meist schattigen Laufstrecke im Louisenberger Gehölz die Entscheidung fallen wird.

Der heiße Sommer hat den Triathleten, die im Juni bei vielen Wettkämpfen noch mächtig zu zittern hatten, ein Luxusproblem beschert. Die jüngsten Temperaturmessungen in der Ostsee lassen vermuten, dass die Organisatoren am Wettkampftag entscheiden werden, dass Neoprenanzüge nicht getragen werden dürfen. "Ein Neoverbot dient in erster Linie dem Schutz der Athleten vor Überhitzung. Die Entscheidung treffen wir am Vormittag gemäß den DTU-Richtlinien", erklärt Organisator Jens Rethwisch.

Bei der Premiere des Ostseetriathlons werden beim Volkstriathlon Debütanten und Cracks der regionalen Szene gemeinsam starten. Bei den Männern gehört der Flensburger Sebastian Schluricke zu den Favoriten. Gute Chancen, in den Spitzenplätzen mitzumischen, werden aber auch dem Riesebyer Nick Hansen eingeräumt. Der 18-Jährige vom Borener SV will nach seinen Starts bei den Rennen um den Deutschland-Cup der Junioren nun bei heimischen Rennen sein Bestes geben. Vereinskameradin Regina Dahl zählt zusammen mit Heike Kaack (SG Athletico Büdelsdorf) zum Favoritenkreis der Damen.

Das sportliche Miteinander aller Altersgruppen verspricht ein buntes Triathlonfest. Die Veranstalter hoffen, dass auf der Grünfläche am Borbyer Ufer eine ähnliche Stimmung aufkommen wird wie bei dem an gleicher Stelle jährlich ausgetragenen Staffelmarathon. Für die Teilnehmer gibt es rund um den Wettkampf auch ein buntes Beiprogramm.

Rund 100 Helfer werden im Einsatz sein. Neben denen des EMTV und der Wasserfreunde sind auch das Deutsche Rote Kreuz und das Technische Hilfswerk für die Sicherheit der Athleten im Einsatz.

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