Handball-Landespokal : Pokalsieg stoppt Niederlagenserie

Lücke gefunden: Tina Genz (Mi.) von der HG OKT kommt zwischen Muriel Jöhnk (li.) und Maike Farnschläder zum Wurf.
Lücke gefunden: Tina Genz (Mi.) von der HG OKT kommt zwischen Muriel Jöhnk (li.) und Maike Farnschläder zum Wurf.

Im Achtelfinale des HVSH-Pokal setzt sich HG OKT in Wellingdorf durch. Der TSV Altenholz besiegt die SG Kiel-Nord.

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04. Oktober 2018, 09:02 Uhr

Kiel | Die Favoriten haben sich keine Blöße gegeben und im Handball-Landespokal durchgesetzt. Drittligist HG OKT gewann beim Wellingdorfer TV und auch Oberligist TSV Altenholz zog durch einen souveränen Auswärtserfolg über Landesliga-Aufsteiger SG Kiel-Nord in die nächste Runde des HVSH-Pokals ein.


Wellingdorfer TV – HG OKT      22:28 (11:17)

Vielleicht ist ja das der Trick: Am Dienstagabend feierte die Mannschaft der HG OKT noch ausgiebig einen Polterabend und am Mittwoch gelang nach drei Saisonniederlagen endlich mal wieder ein Sieg. Dass der gegen den zwei Ligen tiefer spielenden Wellingdorfer TV klappte und mit 28:22 (17:11) nicht besonders üppig ausfiel, dürfte zweitrangig sein. Für Trainer Sebastian Schräbler dienen die punktspielfreien Ferienwochen dazu, seiner Mannschaft zu zeigen, was sie kann, ihr wieder ins Gedächtnis zu rufen, dass sie besser ist, als die 0:6 Punkte in der 3. Liga es aussagen. Deshalb war ein Sieg gegen Wellingdorf Pflicht und ein erster Schritt. „Wir haben gesehen, dass wir noch gewinnen können. Ich habe außerdem viele spielen lassen, die bislang nicht zum Zuge kamen“, erklärt Schräbler. So setzte Sarah Jörgensen aus und Femke Lobstaedt pausierte zugunsten Lea Pahlischs im Tor. Die ersten sieben Minuten begannen recht unerfreulich aus Sicht des Drittligisten, der mit 2:5 hinten lag. Schon jetzt hatte Tina Genz beide Tore geworfen, beim 5:5 (10.) waren es bereits vier und beim 15:8 (22.) sechs. Das Zwischenergebnis zeigt: Genz war gut drauf. Gegen Ende der ersten Halbzeit waren die ersten Schreckminuten vorbei und der Sieg Formsache. In der zweiten Halbzeit kam Wellingdorf nach einem Rückstand von 15:23 (42.) noch einmal auf 22:25 (52.) heran, was sicherlich nicht in Schräblers Sinn war, letztlich war der Sieg jedoch ungefährdet. „Wir haben zu früh einen Gang zurückgeschaltet“, sagt Schräbler.

HG OKT: Pahlisch, Lobstaedt – Seidel (8/5), Genz (7), K. Rohwer (4), L. Rohwer (2), Heinrichsen (4), Greinke, Völzke (1), Detlefsen, Lüthje, Haudrup, Lübker (2).


SG Kiel-Nord – TSV Altenho.   22:31 (11:18)

Die Begegnung kam etwas schwer in die Gänge. Erst nach über fünf Minuten fiel das erste Tor, erzielt vom gastgebenden Außenseiter. Vorher hatte Nina Lyke einen Siebenmeter verworfen. Doch die Altenholzerinnen fanden danach schnell zu ihrem Spiel und legten ein 4:2 (10.) vor, was SG-Trainer Jörg Stowasser direkt dazu brachte, die erste Auszeit zu nehmen. Vergebens. Beim 9:3 (15.) war der TSV Altenholz durch das bereits vierte Tor von Lisann von Klein auf sechs Tore enteilt. Da die SG Kiel-Nord in der Abwehr etwas zu körperlos agierte, hatte die Mannschaft von TSV-Trainer Henning Berger wenig Mühe ihre Tore zu erzielen. Im weiteren Verlauf verteidigte der TSVA seinen Vorsprung zu jeder Zeit so sicher, dass die Gastgeberinnen nicht mehr auf die Sensation hoffen konnten.

TSV Altenholz: Andresen, Jochimsen, Krass – Ranft (3), Ohm (1), von Klein (5), Lyke (4/3), Thielmann (2), Seidel (4/2), Heil (3/2), Besteher (5), Kuchel (3), Schleemann (1).

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