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Handball : Pokalschwung mitnehmen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Nach dem schweren Pokalspiel beim MTV Heide geht es für die Handballerinnen der HG OKT in der 3. Liga gegen den amtierenden Meister TV Oyten.

shz.de von
erstellt am 13.Okt.2017 | 06:09 Uhr

Owschlag | Es war das von Trainer Sebastian Schräbler erwartet schwere Spiel. Doch am Ende konnten sich die Drittliga-Handballerinnen der HG OKT im HVSH-Pokal beim SH-Liga-Tabellenführer MTV Heide mit 30:27 (14:13) durchsetzen. Den Schwung aus diesem Weiterkommen wollen die OKT-Handballerinnen nun nach Möglichkeit mitnehmen in ihr morgiges Drittliga-Heimspiel, ab 17.30 Uhr gegen den Tabellenfünften TV Oyten.

Die HG OKT wollte die jungen, offensiv deckenden Heiderinnen nicht ins Spiel kommen lassen. Das gelang. Die Gäste spielten mit einer aufmerksamen Deckung, und vorne brachte Franziska Peters ihre Mannschaft mit 5:1 (10.) in Führung. Davon ließ sich Heide allerdings nicht irritieren und glich durch Lea Thomsen fünf Minuten später zum 6:6 aus. Bis zur Halbzeitpause blieb es ein Kopf-an-Kopf-Spiel, in dem sich keine Mannschaft mit mehr als einem Tor lösen konnte.

So blieb es auch die ersten zehn Minuten nach dem Seitenwechsel, ehe Imke Seidel zunächst auf 19:17 (40.) und Katrin Rohwer auf 23:19 (44.) erhöhten. Dies war die höchste Führung der HG OKT im Spiel – aber keinesfalls Grund zur Beruhigung, denn die Dithmarscherinnen kämpften sich während zweier OKT-Zeitstrafen in einem ansonsten sehr fairen Spiel erneut zurück und glichen durch Ellis Bruhn wieder zum 25:25 (55.) aus. „Nach der Pause hatten wir die Partie aber im Griff und hätten jederzeit zulegen können“, berichtet Schräbler, der allerdings auch das schwere Spiel gegen Vorjahresmeister TV Oyten bereits im Hinterkopf hatte: „Wir haben auch so schon eine Menge Kraft in diesem Pokalspiel bei starken Heiderinnen lassen müssen, die mich auch emotional voll überzeugt haben und nicht nur stur ihren Stiefel runtergespielt haben.“

Schräbler kennt die Oytenerinnen bereits seit einigen Jahren sehr gut: „Es ist eine sehr kompakte Mannschaft, die sehr variabel spielt und von allen Positionen aus torgefährlich ist. Da werden wir uns wieder etwas einfallen lassen müssen. Das Training haben wir bereits entsprechend gedrosselt. Trotzdem werden wir häufiger als sonst durchwechseln, um Kräfte zu sparen.“ Da trifft es sich gut, dass die HG OKT über eine breite Bank verfügt und keine Verletzten zu beklagen hat.

HG OKT: Lobstaedt , Fasold – Seidel (4/2), Rohwer, Peters, Ewert, Lüthje, Jörgensen (alle 4), Sievert (3), Fimmen (2), Trceziok (1), Detlefsen, Haudrup


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