zur Navigation springen

Reitsport : Pferdeland Schleswig-Holstein soll attraktiver werden

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Ein Round Table sorgt für einen Gedankenaustausch auf diversen Ebenen. Dieser soll Sportler, Züchter und Veranstalter für die Zukunft besser aufstellen.

shz.de von
erstellt am 13.Sep.2017 | 06:00 Uhr

Altenhof | Auf einem Pressegespräch informierte Dietrich Lindenau, Initiator der Round-Table-Gespräche, gestern in Altenhof über den „Zukunftsplan Pferdesport und Zucht in Schleswig-Holstein“ Mit dabei waren auch Thies Beuck (Vorsitzender Holsteiner Verband), Hermann-Josef Thoben (Akademie ländliche Räume), Evi Bengtsson (aktive Springreiterin) und Dieter Medow (Vorsitzender des Pferdesportverbands Schleswig-Holstein; PSH).

Die „Holsteiner“ sind im Pferdesport schon lange ein echtes Gütesiegel. Um das „Pferdeland Schleswig-Holstein“ aber noch attraktiver zu gestalten und für die Zukunft aufzustellen, will die Interessengemeinschaft den Pferdesport und die -zucht nicht nur ideell, sondern auch finanziell unterstützen. Sie stellt auch eine Verbindung zu Politik (u.a. Entwicklungsgelder der EU) und Sport her, um die Bedeutung in der Gesellschaft zu stärken und einen Sportentwicklungsplan „Turniersport in Schleswig-Holstein“ zu erstellen.

Momentan werden Ideen gesammelt, um künftig ein Netzwerk und Strukturen zu schaffen, die sowohl Züchtern, Turnierveranstaltern und aktiven Reiter – auch von außerhalb – den Pferdesport in Schleswig-Holstein attraktiver zu gestalten. Dafür gibt es zwei Workshops Allwetterplätze und Ausbildungszentren. Die Ergebnisse der Workshops werden auf der Homepage www.holsteiner-schaufenster.de veröffentlicht. „Transparenz ist uns sehr wichtig“, sagt Lindenau.

Erste Schritte sind mit dem neuen Allwetterplatz in Elmshorn und dem Ausbildungszentrum auf Fehmarn bereits im Entstehen. Von beiden Projekten erhoffen sich die Beteiligten eine Signalwirkung für das ganze Land. Ein S-Springen mit nur sechs Teilnehmern, wie kürzlich in Marne, soll der Vergangenheit angehören. Dafür müssen aber alle, die dem Reitsport verbunden sind, mithelfen, denn es hängen auch alle zusammen. Der Züchter kann nur gutes Geld für seine Fohlen bekommen, wenn zumindest ein Elterntier erfolgreich war. Um dies zu realisieren, benötigen die Reiter perfekte Bedingungen, für die wiederum die Veranstalter sorgen müssen, damit diese auch ein qualitativ hochwertiges Teilnehmerfeld zusammen bekommen. Neid ist hierbei der falsche Ratgeber, nach vorne geht es nur gemeinsam.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen