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Owschlag heiß auf den "Pott"

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Handballerinnen von Rainer Peetz streben beim Pokal-Final-Four in Altenholz den dritten Triumph in Folge an

shz.de von
erstellt am 04.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Owschlag | Ein Pokalspiel dauert 60 Minuten - manchmal auch länger - und am Ende gewinnt immer der TSV Owschlag. Die Handball-Frauen von Trainer Rainer Peetz schicken sich an, den dritten Triumph in Folge im HVSH-Pokal zu feiern. Diesmal aber nicht in der heimischen Owschlager Sporthalle. Der Drittligist muss am Sonnabend in Altenholz den Oberliga-Elften Holstein Kiel/Kronshagen im Halbfinale des Final-Four-Turniers aus dem Weg räumen. Anpfiff in der Edgar-Meschkat-Halle ist um 16 Uhr. Im zweiten Semifinale um 18 Uhr treffen der SV Henstedt-Ulzburg (3. Liga) und der TSV Wattenbek (Oberliga) aufeinander. Das Finale beginnt am Sonntag um 16 Uhr, das Spiel um Platz drei um 14 Uhr. "Unser Minimalziel ist der Einzug ins Endspiel. Der Finalsieg wäre das i-Tüpfelchen auf eine sehr ordentliche Saison", meint Rainer Peetz.

Intern wird der Coach die Zielsetzungen wahrscheinlich deutlicher formuliert haben. Der Pokalgewinn sollte Anspruch der Owschlagerinnen sein. Das Halbfinale gegen den Fast-Absteiger Holstein dürfte zur Formsache werden. Peetz kann auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Der TSV ist heiß auf den Pott. Er sichert die Teilnahme an der ersten Runde im DHB-Pokal. Die Owschlagerinnen haben in den vergangenen beiden Spielzeiten Geschmack gefunden an den Highlight-Partien gegen klassenhöhere Mannschaften - zuletzt gegen Zweitligist Rosengarten und eine Saison zuvor gegen Top-Club HC Leipzig. "Das ist eine tolle Chance, unserem Publikum mal ein höheres Kaliber zu präsentieren", sagt Peetz.

Läuft alles planmäßig, wartet im Endspiel Klassenkonkurrent Henstedt-Ulzburg auf den TSV - Vierter in der Abschlusstabelle, zwei Plätze vor den Owschlagerinnen. In der Liga holte die Peetz-Truppe einen Sieg und ein Remis gegen die Rand-Hamburgerinnen. Erst vor einer Woche traf der TSV auf den SV. In einer hektischen Schlussphase verschenkte das Team ein besseres Ergebnis. Peetz war mit dem Unentschieden unzufrieden. "Kommen wir und Henstedt-Ulzburg ins Endspiel, werden beide Mannschaften mit offenem Visier kämpfen. Wir werden alle Trümpfe auf den Tisch legen. Ich erwarte eine Partie Spitz auf Knopf", sagt Peetz.

Einmal noch alles geben und dann geht es für die Owschlager Handballerinnen in die wohl verdiente Sommerpause. Bis zum 3. Juni haben sie frei. Mehr als 120 Trainingseinheiten hat Peetz mit seinem Team seit Juni 2012 absolviert, 24 Punktspiele plus Pokalpartien bestritten. Ein strammes Programm. Peetz freut sich auf die Pause: "Dann werde ich völlig abschalten." Aber einmal wollen er und sein Team noch zeigen, zu was sie zu leisten im Stande sind.

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