zur Navigation springen

Ohne Probleme in die 3. Runde

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Floorball-Deutschlandpokal: Zweitligist TSV Neuwittenbek setzt sich 11:3 beim Regionalligisten Floorball Tigers Magdeburg durch.

shz.de von
erstellt am 19.Okt.2017 | 06:00 Uhr

Neuwittenbek | Die Floorballer des TSV Neuwittenbek sind ohne große Probleme in die 3. Hauptrunde des Deutschlandpokals eingezogen. Der Zweitligst setzte sich beim Regionalligisten Floorball Tigers Magdeburg souverän mit 11:3 (3:1, 3:1, 5:1) durch.

Über den Gegner war im Vorfeld nur wenig bekannt, lediglich, dass er erst in der vergangenen Saison aus der 2. Bundesliga Süd/Ost in die Regionalliga abgestiegen war. Daher war durchaus Vorsicht angebracht. Dennoch begannen die Nordlichter mit einer extrem weit aufgerückten Defensive und versuchten so, das Spielgeschehen jederzeit zu kontrollieren. Nach einem etwa fünfminütigen Abtasten wurden auch die Offensivbemühungen verstärkt, woraufhin Marc Charlet folgerichtig zum 1:0 traf (8.). Nicht einmal 30 Sekunden später wurde ein gefährlicher Konter des TSV mittels eines Stockschlages der Magdeburger unterbunden. Vize-Kapitän Fabian Sell trat zum Penalty an und versenkte ins obere Eck. Im weiteren Verlauf des Drittels verloren die Sturmreihen der Neuwittenbeker allerdings etwas an Effektivität. Die Schüsse wurden zu häufig in einen gegnerischen Block gejagt, wodurch die Magdeburger zu mehreren, teils gefährlichen Kontern kamen. Einen davon nutzte Christian Hoffmann zum Anschlusstreffer der Gastgeber. Kurz vor Drittelende spielte Liga-Topscorer Fynn Traulsen noch einmal seine individuelle Klasse aus und erzielte das 3:1.

Auch im zweiten Drittel dominierte der TSV Neuwittenbek und hatte die deutlich höheren Ballbesitzanteile. Er tat sich jedoch damit schwer, hochkarätige Torchancen zu kreieren. Bis Mitte des ersten Drittels trafen beide je ein Mal. Im Anschluss stellte das Neuwittenbeker Trainerduo Daniel Kunze/René Potthoff von zwei festen Blöcken auf zwei Verteidigerpärchen und drei Sturmreihen um. Von nun an wurde die Offensive der Nordlichter wieder druckvoller, so dass es mit einer 6:2-Führung in die zweite Pause ging.

Im Schlussdrittel schienen bei den Magdeburgern langsam die Kräfte zu schwinden, während bei dem mit 15 Feldspielern angereisten TSV das gesamte Personal eingesetzt wurde. In den ersten zehn Minuten wuchs der Neuwittenbeker Vorsprung auf 11:2 an, wobei sich bei den fünf Treffern fünf verschiedene Torschützen auf dem Spielberichtsbogen verewigen konnten. Die Floorball Tigers Magdeburg bewiesen jedoch Moral und schafften es, über die letzten zehn Spielminuten weitere Gegentore zu verhindern. Zwei Minuten vor Spielende markierte Jonas Reichert den Schlusspunkt mit dem verdienten dritten Magdeburger Treffer.

Unter dem Strich steht ein souveräner, abgeklärter Sieg für den Favoriten aus Neuwittenbek. Die Paarungen für die nächste Pokal-Runde werden in der kommenden Woche ausgelost. Ebenfalls am kommenden Wochenende steht am Sonntag, ab 14.30 Uhr, das nächste Heimspiel in der 2. Bundesliga gegen den BSV Roxel an.


TSV Neuwittenbek: Lohrie, Vogl – Wagner, T. Dethlefsen (2+0), Giez (0+2), Charlet (2+0), Scholz (0+1), Zinke (1+2), Mieloch, Welz, Mutschinski, B. Dethlefsen (1+0), Sell (1+0), Drews (1+1), F. Traulsen (2+0), Traulsen (1+0)


zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen