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3. Handball-Liga : Nirsberger: „Sie glauben wieder an sich“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Dem TSV Altenholz gelingt gegen Hannover nach sieben sieglosen Spielen in Folge in der Liga wieder ein Sieg.

Altenholz | Kaum lichtet sich das Lazarett der Altenholzer „Wölfe“ ein wenig, gibt es die nächste Hiobsbotschaft. Das wichtige Spiel gegen HSV Hannover konnte der TSV Altenholz in der 3. Handball-Liga Nord zwar mit 32:29 (12:13) gewinnen und einen Sprung auf Platz elf in der Tabelle machen, doch die Sorgenfalten bei Trainer Martin Nirsberger werden nicht kleiner. Schon in der ersten Minute verdrehte sich Torwart Stephan Hampel bei einer Parade ganz unglücklich das Knie und schied aus. „Der Verdacht liegt nahe, dass das Kreuzband gerissen ist“, hofft der Altenholzer Coach, dass sich die Vermutung nicht bewahrheitet.

Der Schock beim TSV Altenholz saß tief. Die Mannschaft brauchte eine gewisse Zeit, um den Ausfall ihre Torhüters Stephan Hampel zu verkraften. Diese Chance nutzte der Gast aus Hannover, profitierte von den Fehlern der Altenholzer und setzte sich von 3:3 bis auf 9:4 ab. „Wölfe“-Trainer Nirsberger reagierte, stellte die Abwehr um und brachte auch im Angriff mit Mathis Wegner eine ordnende Kraft. „Hatten wir anfänglich Bälle zu früh hergeschenkt, so fanden wir nun besser ins Spiel“, freut sich der Altenholzer Coach. Und nicht nur Wegner überzeugte, auch Max Lipp und der gerade genesende Patrick Starke präsentierten sich in bester Wurflaune und nutzten ihre sich bietenden Chancen konsequent aus.

Bis zum Seitenwechsel verkürzten die Gastgeber den Rückstand bis auf 12:13. Erstmals seit dem 3:2 konnte der TSV Altenholz dann beim 15:14 wieder die Führung übernehmen. „Der gesamten Mannschaft war anzumerken, dass sie an den Sieg glaubt“, sagt Nirsberger, der förmlich spürte, wie der Funken übersprang und seine Schützlinge die Führung auf 21:18 ausbauten. Die Altenholzer hatte dann noch einmal eine kurze Schwächephase. Der Gast aus Hannover kam zu einfachen Toren und verkürzte bis auf 23:24. Doch zu mehr reichte es dann aber nicht. Die „Wölfe“ schüttelten ihre kleine Zeit der Zurückhaltung wieder ab, kämpften sich in ihr Heimspiel zurück und setzten sich über 26:23 auf 31:27 vorentscheidend ab.

„Für uns war es ein wichtiger Sieg. Anders als noch vor zwei, drei Wochen glaubt die Mannschaft wieder an sich“, stellt Nirsberger fest. Wichtige Faktoren sind dabei die Rückkehr von Spielmacher Mathis Wegner und Rückraumschützen Patrick Starke. Beide haben der Mannschaft mit ihren Aktionen und Toren wieder neues Selbstvertrauen eingeflößt. So fanden auch andere Spieler wieder zu ihrer Leistungsstärke zurück und wurden zum wichtigen Faktor.

 


TSV Altenholz: Plaue, Hampel – Lipp (6), Ottsen (1), Köpke (1), Firnhaber, Voigt (2), Williams, Wegner (6), Ferreira, Jannik Boldt (5/3), Starke (11).
SR: Bergmann/Lochner (Hamburg). – Z.: 300.

Zeitstrafen: 4:6 Minuten.

Siebenmeter: 4/3 : 6/4.

 

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