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Handball-Oberliga : Nichts zu holen in fremden Hallen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der TSV Altenholz unterliegt 19:22 in Bredstedt und die HG OKT II sogar mit 15:29 bei Alstertal-Langenhorn.

shz.de von
erstellt am 02.Okt.2017 | 06:00 Uhr

Altenholz | Dem TSV Altenholz war bewusst, dass das Gastspiel in der Handball-Oberliga der Frauen beim Bredstedter TSV alles andere als ein Spaziergang werden würde, doch mit einer 19:22 (9:11)-Niederlage beim Tabellendritten hatte man nicht unbedingt gerechnet. Eine deutliche 15:29 (11:15)-Abfuhr gab es für die HG OKT II beim Tabellenvierten SC Alstertal-Langenhorn.


Bredstedter TSV – TSV Altenholz     22:19 (11:9)

„Letztlich müssen wir uns die Niederlage selbst zuschreiben. Wir haben uns, trotz guter Chancen, einfach zu viele Fehlwürfe geleistet“, sagt der Altenholzer Trainer Henning Berger, der insgesamt 21 Fehlwürfe seiner Spielerinnen notierte. In der ersten Halbzeit verlief die Partie zumindest bis kurz vor dem Seitenwechsel noch recht ausgeglichen. Die Gastgeberinnen konnten zwar ein 6:3 (11.) vorlegen, doch der TSV Altenholz kämpfte sich wieder heran und glich zum 7:7 (18.) aus. Erst kurz vor dem Wechsel setzte sich Bredstedt erneut auf 11:9 ab.

„Wir sind danach ganz schlecht in die zweite Halbzeit gestartet“, berichtet Berger, der mitansehen musste, wie der Gastgeber die Führung schnell an sich riss und sie auf 18:14 (47.) ausbaute. „Wir haben uns immer wieder auf ein Tor herangekämpft, doch der Ausgleich wollte einfach nicht fallen“, sagt Berger, dessen Mannschaft es mehrfach verpasste, dem Spiel eine mögliche Wende zu geben. Als sich die Bredstedterinnen bis zur 51. Minute auf 20:15 absetzten, war die Vorentscheidung zu Gunsten der Gastgeberinnen gefallen. Am Dienstag treten die Altenholzerinnen ab 15 Uhr zum Nachbarschaftsderby bei der HSG Holstein Kiel/Kronshagen an.

Tore für den TSV Altenholz: Lyke (7), Ohm (5), Besteher (3), Potthoff (2), Thielmann und Jencek (je 1).


Alstertal-Langenhorn – HG OKT II     29:15 (15:11)

„In der ersten Halbzeit haben wir uns zumindest eine zeitlang gut verkauft, doch Alstertal ist nun einmal eine sehr gut aufgestellt und spielerisch, wie körperlich starke Mannschaft“, sagt HG-Trainer Reiner Kobs. Die Gastgeber setzten sich Mitte der ersten Hälfte beim 11:8 (19.) langsam ab und bauten ihre Führung bis zur Pause auf 15:11 aus.

„Im zweiten Durchgang haben wir abgebaut“, bemängelt der HG-Coach besonders die schlechte Chancenverwertung. Da die Erfolgserlebnisse ausblieben, knickte die HG OKT II nun auch in der Abwehr ein. Die Gegentore, zusammen mit den ausgelassenen Abschlüssen, oftmals aus vielversprechender Position, kosteten das nötige Selbstvertrauen. Die Gastgeberinnen nutzten die Chance und setzten sich auf 20:11 (38.) ab. Als dann die HG OKT II nicht mehr traf, und auch in der Abwehr nicht mehr richtig zur Sache ging, hatte „SCALA“ keine Probleme, die Führung auf 28:12 (57.) auszubauen. Erst in den letzten Minuten, als auch bei den Gastgeberinnen die Konzentration nachließ, verkürzte die HG OKT II noch auf 15:29.

Die Spielerinnen von Reiner Kobs müssen morgen, ab 17.30 Uhr, wieder antreten. In eigener Halle kann die deutliche Niederlage in Alstertal mit einem Sieg über die bisher noch punktlose SG Niendorf/Wandsbek vergessen gemacht werden. „Wir müssen Dienstag aber unsere Chancen deutlich besser nutzen“, hoddt der HG-Trainer auf die Heimstärke.

Tore für die HG OKT II: Delfs (4), Niese (3), Fiering (2), Krück (2/2), Otte, Staack, Wolff, Dins (je 1).



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