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Handball-Oberliga, Frauen : Nichts zu holen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Handball-Oberliga Frauen setzte es Niederlagen sowohl für den TSV Altenholz als auch für die HG OKT II.

shz.de von
erstellt am 15.Okt.2017 | 05:54 Uhr

owschlag | Keine Punkte gab es für die HG OKT II und den TSV Altenholz in der Handball-Oberliga der Frauen.

TSV Ellerbek – Altenholz      26:31 (12:16)

Die jungen Gäste mussten beim Tabellendritten Lehrgeld bezahlen. „Wir haben bis zur 25. Minute nicht nur mitgehalten, sondern das Spiel bestimmt“, berichtet der Altenholzer Trainer Henning Berger, dessen Team bis zum 12:11 (26.) immer wieder führte. „Wir haben dann aber abgeschaltet und Fehler gemacht“, ärgert sich Berger. Die erfahrenen Ellerbekerinnen erkannten sofort ihre Chance und nutzten diese. Innerhalb von fünf Minuten riss der Gastgeber nicht nur das Spiel an sich, sondern setzte sich auf 16:12 zur Pause ab. „Es wäre interessant geworden, wäre es uns gelungen, die Führung in die Pause zu retten“, sagt Berger, der in der Kabine wieder Aufbauarbeit leisten musste.

Trotz des Rückstandes gab sich der TSV Altenholz nicht geschlagen. Selbst als die Gastgeber die Führung auf neun Tore ausbauten, zeigten die jungen Spielerinnen Moral und kämpften sich wieder heran. „Wir haben aber auch im zweiten Spielabschnitt wieder zu viele technische Fehler gemacht. So etwas wird von einer so ausgebufften Mannschaft natürlich bestraft“, berichtet der Altenholzer Coach. Der TSV Ellerbek ließ sich die Führung nicht mehr abjagen und brachte den Erfolg sicher nach Hause.

TSV Altenholz: Reese, Dibbern – Lütje, Ohm (2), von Klein, Kelm, Lyke (7/2), Potthoff (1), Thielmann (4), Seidel (4), Thiess (5), Besteher, Schleemann, Janczek (3).


HG OKT II – Pr. Reinfeld    21:27 (8:12)

Eigentlich hatte sich die HG OKT II einen Sieg erhofft, doch daraus wurde nichts. „Unsere Chancenverwertung war ganz schlecht“, berichtet Jaqueline Küppers, die zusammen mit Trainer Reiner Kobs auf der Bank saß. Die Gäste nutzten diese Schwäche der HG, um ein 4:1 (11.) vorzulegen. Bei der HG keimte danach etwas Hoffnung auf, als der Rückstand auf 5:7 (18.) verkürzt wurde. „Unsere Angriffsleistung blieb aber schlecht“, bemängelt Kobs. Statt das gegnerische Tor zu treffen, gingen die Würfe überall hin, so dass der Rückstand auf 8:12 zur Pause anwuchs. „Wir haben nach der Halbzeit die Abwehr offensiver gestellt, um Bälle abzufangen und über Gegenstöße zum Erfolg zu kommen“, berichtet der HG Coach, doch auch diese Maßnahme verpuffte. Die HG OKT II fiel auf 8:16 (35.) zurück und lief diesem Acht-Tore-Rückstand bis zum 13:21 (44.) hinterher. In den letzten Minuten verkürzten die Gastgeberinnen zwar auf 18:23 (56.), doch die Zeit reichte nicht mehr. „Wir müssen uns in den nächsten Spielen steigern und unsere Chancen endlich nutzen, um aus dem Tabellenkeller herauszukommen“, hofft Kobs.

HG OKT II: Schubbe, Burmeister – Köhnholdt (1), Otte (3), Staack, Niese (7/1), Krück (5/1), Kuchel, Wolff (1), Dins (2), Fiering (2)

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