2. Floorball-Bundesliga : Neuwittenbek verteidigt Platz fünf nach Aufholjagd

Der Hannoveraner Torwart Niklas Lifke (links) ist den Bruchteil einer Sekunde eher am Ball als Neuwittenbeks Sebastian Bassen.
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Der Hannoveraner Torwart Niklas Lifke (links) ist den Bruchteil einer Sekunde eher am Ball als Neuwittenbeks Sebastian Bassen.

TSVN hält Hannover nach 8:8 auf Abstand. Die Gettorf Seahawks beenden Saison mit 6:16-Auswärtspleite.

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21. März 2017, 06:00 Uhr

Gettorf | Mit einem Heimsieg konnten sich die Floorballer des TSV Neuwittenbek zwar nicht aus der Saison der 2. Bundesliga Nord/West von ihren Fans verabschieden, doch auch das 8:8 gegen Hannover 96 wurde wie ein Erfolg gefeiert. Zum einen konnten die Blau-Weißen einen 1:4-Rückstand noch aufholen, und zum anderen wurde Platz fünf gegenüber dem Gegner aus Hannover durch das Remis verteidigt. Weniger erfreulich verlief die Auswärtsfahrt der Gettorf Seahawks. Der Tabellenvorletzte stand bereits vor dem Spiel als Relegationsteilnehmer fest und unterlag erwartungsgemäß beim Tabellendritten Dümptener Füchse mit 6:16.

TSV Neuwittenbek – Hannover 96     8:8 n.V.

Da beide Mannschaften mit dem Abstieg nichts mehr zu tun hatten, konnten sie befreit aufspielen. Den besseren Start vor rund 80 Zuschauern erwischten die Gäste, die nach knapp sechs Minuten mit 2:0 in Führung lagen. Nach dem Anschlusstreffer von Fynn Traulsen hofften die Gastgeber auf eine Wende, doch vier Sekunden vor Ende des 1. Drittels stellten die Gäste ihren Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Daran änderte sich, trotz eines zwischenzeitlichen 1:4, auch im zweiten Abschnitt nichts, so dass die Neuwittenbeker im dritten Drittel noch einmal alles aus sich herausholen mussten, um nicht mit einer Heimniederlage gegen den Tabellennachbarn in die Sommerpause zu gehen. Das taten sie auch. Mit einem Dreierpack durch Finn-Fabian Silbernagel, Marc Charlet und Sascha Kaliebe innerhalb von nur zweieinhalb Minuten sah sich der TSV plötzlich mit 7:6 sogar vorne, ehe es mit einem 8:8 in die Verlängerung ging. Hier konnten die Gastgeber eine zweifache Überzahl nicht nutzten, ließen 96 in der Tabelle aber hinter sich.

TSV Neuwittenbek: Zädler – Wagner, Dethlefsen (0/2), F. Traulsen (3/0), Charlet (1/0), S. Bassen, Silbernagel (2/0), Gebhardt, Welz, Sell (0/2), Jöhnk (1/0), Marschke, S. Traulsen, Kaliebe (1/2).

Dümptener Füchse – Gettorf Seahawks      16:6

Die Mannschaft aus dem Dänischen Wohld steht nach Ablauf der ersten Zweitliga-Spielzeit nicht als direkter Absteiger fest. Das ist zumindest ein kleiner Erfolg für den Aufsteiger. In Mühlheim an der Ruhr gab es bei den Dümptener Füchsen mit dem 6:16 allerdings noch einmal eine heftige Klatsche. Diese kam jedoch nicht überraschend, denn die Gettorfer waren die Auswärtsfahrt mit nur sieben Spielern angetreten. Zum Vergleich: bei den Füchsen standen 18 Akteure auf dem Spielbericht. Zu Beginn konnten die Gettorfer zwei Überzahlsituationen nicht nutzen und kassierten nach sechs Minuten das 0:1. Bis zum Mitte des ersten Drittels war es dennoch ein respektables Ergebnis für die Gäste, doch dann folgten in nicht weniger als sechs Minuten vier weitere Gegentreffer. Während das zweite Drittel mit 3:1 eher torarm für die Gastgeber ausging, gab es in den letzten 20 Minuten kein Halten mehr. Die Seahawks kamen von 2:9 nochmal auf 5:10 und 6:11 heran, kassierten dann aber weitere fünf Gegentreffer bis zum Schlusspfiff.


Gettorf Seahwaks: Bewarder – Fuchs (2/0), Stubbe (2/3), Sydow, Hansen (1/1), Kapteina, Löffler (0/1).

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