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2. Floorball-Bundesliga : Neuwittenbek gewinnt Derby gegen ruppige Kieler

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Floorballer des TSV Neuwittenbek trafen im Derby der 2. Bundesliga auf den Kieler FK und setzten sich vor 175 Zuschauern in Gettorf deutlich durch.

shz.de von
erstellt am 15.Mär.2016 | 06:00 Uhr

Gettorf | Das mit Spannung erwartete Lokalderby in der 2. Floorball-Bundesliga Nord-West zwischen dem TSV Neuwittenbek und dem Kieler Floorball Klub sorgte für eine volle Halle in Gettorf. 175 Zuschauer waren gekommen und sahen eine klare Angelegenheit für die Gastgeber, die sich mit 6:1 (2:0, 2:0, 2:1) durchsetzten.

Zu Beginn des ersten Drittels merkte man beiden Teams die Nervosität an. Für den Tabellenletzten aus Kiel ging es in diesem Spiel bereits um alles. So entstand ein relativ unstrukturiertes Spiel, in dem der TSVN darum bemüht war, etwas Ruhe ins Geschehen zu bekommen. Doch nach vier Minuten besorgte Marc Charlet das überraschende 1:0, das den Gastgebern nun die nötige Sicherheit im Offensivspiel gab. Wieder war es Charlet, der für Neuwittenbek erhöhte (9.).

Das zweite Drittel sollte sich ähnlich gestalten wie das erste. Das Heimteam mit mehr Spielanteilen und den besseren Chancen, die Kieler mit hartem Spiel und viel Kampf. Vor das Tor kamen sie erneut nur nach Einzelaktion. Auch auf dem Spielbericht trugen sich beide Teams in gewohnter Manier ein – die Neuwittenbeker mit Toren und die Gäste mit Strafen. Nach sehenswerter Kombination war es Fynn Traulsen, der zum 3:0 (41.) traf, ehe Ole Jensen das 4:0 zum Drittelende besorgte. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Neuwittenbeker aber schon fünf Überzahlsituationen achtlos verstreichen lassen. Eine höhere Führung wäre durchaus möglich gewesen.

Kurz nach Wiederanpfiff sorgte Jannik Drews dafür, dass die Moral der Gäste endgültig gebrochen war. Einen Konter schloss er nach Zuspiel von Tjorven Dethlefsen zum 5:0 ab. Die Partie war entschieden – und in der Folge wenig ansehnlich. Am Ende kam der TSVN zu einem klaren 6:1-Erfolg.

Der Neuwittenber Trainer Daniel Kunze sagt: „Wir konnten in vielen Szenen den Gegner lange unter Druck setzen und sind geduldig geblieben. Die Passgenauigkeit hat enorm zu genommen. Auch haben wir uns nicht von den Kielern provozieren lassen und sind ohne Strafe durch das Derby gekommen.“ Die Entscheidung darüber, wer in die Relegation muss, fällt nun also am nächsten Sonntag im direkten Vergleich, wenn der TSV Neuwittenbek als Tabellensechster den Siebten Westfälischen FC um 14.30 Uhr in Gettorf erwartet.

 


TSV Neuwittenbek: Zädler, Bewarder – Dethlefsen (0 Tore + 1 Vorlage), F. Traulsen (2+0), Charlet (2+0), Hartges, Scholz, Zinke (0+1), Silbernagel (0+1), Jensen (1+1), Jöhnk, Drews (1+1), Marschke, S. Traulsen.

 

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