3. Handball-Liga : Nach Pokalfrust zurück im Liga-Alltag

Annika Fimmen (re., HG OKT) wird die verletzte Kathrin Rohwer gegen Altlandsberg ersetzen. Links: Imke Seidel.
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Annika Fimmen (re., HG OKT) wird die verletzte Kathrin Rohwer gegen Altlandsberg ersetzen. Links: Imke Seidel.

Die HG OKT muss gegen den MTV Altlandsberg Sarah Jörgensen und Kathrin Rohwer ersetzen.

shz.de von
03. März 2018, 06:00 Uhr

Nach einer denk- oder besser gesagt, lieber-nicht-mehr-dran-denkwürdigen 15:27-Niederlage im Handball-Pokal-Endspiel gegen den TSV Nord Harrislee kehrt nun für die HG OKT der Drittliga-Alltag zurück.

Eine direkte Möglichkeit, sich gegen Harrislee zu revanchieren besteht zwar nicht, denn das nächste Aufeinandertreffen ist erst am 22. April. Doch Sebastian Schräblers Team könnte dem Pokalsieger indirekt ein Schnippchen schlagen. Die 3. Liga Nord ist in ihrem oberen Drittel ausgesprochen spannend. Die ersten sechs Teams trennen nur drei Punkte. So könnte OKT mit einem Sieg gegen den MTV 1860 Altlandsberg von Platz fünf bis auf zwei vorrücken – und dabei auch Harrislee überholen – wenn die anderen Ergebnisse günstig sind. Ein eigener Sieg ist die Voraussetzung. Die Partie findet heute um 17.30 Uhr in der Kropper Geestlandhalle statt.

Das Hinspiel gibt mit 26:21 Grund zur Hoffnung, dass OKT seinen Anschluss nach oben verkürzen kann oder ihn zumindest nicht verliert. Allerdings hat Schräbler personell zwei Ausfälle zu verkraften, die nicht nicht ohne Weiteres wegzustecken sind. Sarah Jörgensen verletzte sich im Pokalendspiel schwer am Fuß, riss sich das Syndesmoseband an und zwei Außenbänder ab. Katrin Rohwer hat Knieschmerzen davongetragen und kann auch nicht spielen. Sie warf im Hinspiel acht Tore, kann allerdings gut von Annika Fimmen vertreten werden. Bereits gegen Oyten spielte Fimmen gut. Schwerer ist es, Spielmacherin Jörgensen zu ersetzen, da Schräbler ohnehin kaum Rückraum-Alternativen zur Verfügung stehen. „Das verändert die komplette Rotation im Spielverlauf. Wir müssen in den nächsten zwei, drei Spielen sehen, wir wir das auffangen können. Marleen Völzke ist eine Alternative im Rückraum“, sagt Schräbler.

Den größeren Druck sieht er in dieser Partie bei den Gästen, die unbedingt Punkte brauchen, er könne sich aber auch vorstellen, dass der Gegner diese Ansage genauso zurückgeben wird. „Die definieren das Spiel sicher nicht als eines, in dem sie unbedingt gewinnen müssen, um es dann natürlich doch zu probieren“, sagt er. Der große Schneefall verhinderte, dass seine Flensburger Spielerinnen, unter ihnen Annika Fimmen, während der Woche den Ball durch die Gegend werfen und damit weitere Sicherheit gewinnen konnten, aber trotzdem hofft Schräbler darauf, dass sein Team eine Antwort auf die hohe Niederlage gegen Harrislee gibt und Altlandsberg vor heimischen Publikum besiegen wird.

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