Mühelos ins Pokal-Endspiel

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07. März 2018, 06:00 Uhr

In einer einseitigen Partie zog der Tabellenführer der Handball-Kreisoberliga Nord+Nordsee aus Eckernförde beim Schlusslicht TSV Erfde ins Endspiel um den Kreispokal Schleswig ein. Die Gäste vom EMTV ließen den Platzherren nicht den Hauch einer Chance und setzten sich mit 35:18 (16:9) durch.

„Wir hätten durchaus noch höher gewinnen können. In der zweiten Halbzeit haben wir nicht mehr getan als notwendig. In dieser Situation zeigte sich der Gegner als fairer Verlierer“, resümiert EMTV-Trainer Heiner Petersen, der nun auf den Sieger der Begegnung TSV Kappeln gegen HSG Schleswig als Endspielgegner wartet, der am 24. März ermittelt wird. Das Finale wird am 14. April 2018 ausgetragen, der Ort steht noch nicht fest.

Der EMTV startete mit einem Novum, denn ein 9:0 nach nur neun Minuten, hat es wohl noch nicht gegeben. Allein Marius Heldt erzielte sechs der neun Tore – bis zum 16:9-Pausenstand kamen drei weitere vom Kreisläufer hinzu.

Nach der Halbzeit wuchs der Vorsprung des EMTV immer weiter an. Mit einem verwandelten Siebenmeter von Dennis Kroniger schlossen die Ostseestädter die Partie zum 35:18-Sieg ab.

Bevor es am 24. April zum Kreispokal-Finale kommt, stehen dem EMTV in der Kreisoberliga bei DHK Flensborg II (6.), gegen HSG Schleswig (11.) und vor allem bei der HG OKT (4.) drei Spiele bevor, in denen die Mannschaft mehr gefordert werden wird. In einem vorgezogenen Spiel siegte der HC Treia/Jübek II überraschend mit 35:32 über den TSV Glücksburg, der damit so gut wie aus dem Titelrennen ist. „Unsere Situation in der Tabelle hat sich durch Glücksburgs Niederlage natürlich nicht verschlechtert“, sagt der EMTV-Coach.


EMTV: F. Huth – Andreas (2), Heldt (14), Glowalla (4), Köhler (3), Riesen (1), Schäffler (1), Kraack (3), N. Krohn (1), Wohlleben, Wischniewski, Sothmann (2), Kroniger (4/3), Fleischmann.


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