Handball-Kreisoberliga : MTV Dänischenhagen völlig von der Rolle

Linda Schumacher hofft mit dem MTV auf eine Überraschung gegen Gettorf/Osdorf.
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Linda Schumacher hofft mit dem MTV auf eine Überraschung gegen Gettorf/Osdorf.

In der Handball-Kreisoberliga Förde der Frauen gab es für Dänischenhagen vor dem Nachbarschaftsduell eine herbe Niederlage.

shz.de von
24. März 2017, 05:49 Uhr

Dänischenhagen | Die Kreisoberliga-Handballerinnen des MTV Dänischenhagen standen bei ihrer 27:40-Niederlage im Nachholspiel beim Ellerbeker TV besonders in der ersten Halbzeit völlig neben sich. Das gibt nur wenig Hoffnung für das Nachbarschaftsduell am Sonntag gegen die HSG Gettorf/Osdorf.

Ellerbeker TV – MTV Dänischenhagen    40:27 (16:12)

„Wir haben uns vor der Pause 16 technische Fehler geleistet, die der ETV zu Gegenstoßtoren nutzte“, berichtet MTV-Trainer Per Bartz, der das aber nicht allein auf die personellen Probleme seiner ersatzgeschwächten Mannschaft zurückführt. Beim 12:26 zur Pause war die Partie schon entschieden, auch wenn sich der MTV im zweiten Durchgang steigerte und die zweite Halbzeit sogar für sich entschied.

Tore für den MTV Dänischenhagen: Stegemann (7), Ottsen (5), Schumacher (3), Siemering (3), Lehne, Beckling, Schomburg, Erichsen (je 2) und Volp (1).




MTV Dänischenhagen – HSG Gettorf/Osdorf    So., 13.55 Uhr

Vor einem schweren Heimspiel steht der MTV nun im Nachbarschaftsduell, dabei haben die Dänischenhagenerinnen noch etwas gutzumachen aus dem Hinspiel, welches mit 23:33 verloren ging. „Da wir weiterhin noch Ausfälle zu verzeichnen haben, sind wir trotz Heimspiel nur der Außenseiter“, sagt MTV-Trainer Per Bartz. Dennoch will er mit seiner Mannschaft versuchen, wie in der ersten Halbzeit im Hinspiel, mitzuhalten. Diesmal nur eine längere Zeit. „Im Hinspiel haben wir im zweiten Abschnitt total den Faden verloren. Das soll uns jetzt nicht wieder passieren“, hofft Bartz auf eine annähernd 60 Minuten lange, konzentrierte Leistung seines Teams. Die HSG Gettorf/Osdorf sieht sich als Tabellenfünfter in der Favoritenrolle. „Da der MTV im Hinspiel ersatzgeschwächt antrat, könnte es diesmal enger werden“, befürchtet HSG-Coach Michael Thimm, für den die Tagesform entscheidend sein wird. „Überheblichkeit ist nicht angebracht. Wir dürfen die starken Torfrauen des MTV nicht warm werfen und müssen uns schnell rückwärts orientieren“, sagt der HSG-Trainer.

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