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3. Handball-Liga : Mit Wut im Bauch ins erste Heimspiel

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die HG OKT empfängt Sonnabend in Owschlag den Frankfurter HC, der zum Saisonauftakt direkt ein dickes Ausrufezeichen setzte.

shz.de von
erstellt am 22.Sep.2017 | 06:00 Uhr

Owschlag | Nach der unerwartet hohen Neun-Tore-Niederlage zuletzt bei Aufsteiger TSV Wattenbek hat die HG OKT in der 3. Handball-Liga der Frauen nun etwas gutzumachen. Morgen, 17.30 Uhr, erwartet der Vorjahres-Siebte in Owschlag den Frankfurter HC, der aus der Ost-Staffel, wegen der Umstrukturierung der 3. Liga, neu in den Nordverbund kam.

Es ist davon auszugehen, dass diese Mission für OKT kein leichtes Unterfangen wird. Am vergangenen Spielwochenende setzte der Liga-Neuling ein kräftiges Ausrufezeichen. Mit 33:15 wurde Aufsteiger Stade regelrecht auseinander genommen. Damit platzierte sich der FHC gleich auf dem zweiten Tabellenplatz hinter dem Buxtehuder SV II, der bereits ein Spiel mehr absolviert hat.

Das neue Trainer-Trio in Frankfurt, Daniela Filip, Trula Diminidis und Kirsten Willmann, scheint für frischen Wind gesorgt zu haben. Es bleibt abzuwarten, ob sie sich auch gegen die vermeintlich stärkere Konkurrenz durchsetzen können.

„Meine Mannschaft hat besonders im Positions- und Umschaltspiel bessere Spielanlagen, als sie es im schwachen Auftaktspiel in Wattenbek gezeigt hat. Der 6:0-Abwehrverband klappte hingegen ganz gut“, resümiert HG-Trainer Sebastian Schräbler und fügt hinzu: „Auch in der Art und Weise hat Frankfurt die Messlatte für ein Drittliga-Niveau deutlich erhöht. Für uns wäre das Anschauungsunterricht par excellence, wenn wir nicht gerade selber spielen müssten. Das, was Aggressivität und Kampfeswillen in der Abwehr angeht, und die Konsequenz im daraus resultierenden Gegenstoßspiel, ist in gewisser Weise schon ein Vorbild für uns, wo wir noch drauf hinarbeiten wollen.“

Die 3. Liga Nord der Frauen startete mit einigen Überraschungen in die Spielzeit. Neben der HG OKT verloren auch Spitzenteams wie Oyten und Jörl DE Viöl ihre Auftaktspiele. Voraussichtlich wird Schräbler mit dem gleichen Kader antreten, wie zuletzt in Wattenbek.

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