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Sport in Eckernförde : Mit Musik geht alles besser

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der EZ-Serie „Sport in Eckernförde“ stellen wir heute den Tanzclub Eckernförde und die Förderung der eigenen Körperwahrnehmung von Kindern vor.

shz.de von
erstellt am 28.Apr.2016 | 06:00 Uhr

Eckernförde | Tanzen – wer denkt da nicht zuallererst an Walzer und Cha-Cha-Cha? Ganz Verwegene träumen vielleicht auch noch vom „Tango Argentino“. Aber nicht nur diese allesamt klassischen Standard- und Lateinamerikanischen Tanzrichtungen, die die meisten im Alter von 15 oder 16 Jahren schon früher in den Tanzschulen gelernt haben, gehören zum Angebot des Tanzclubs Eckernförde. Zunehmend zählen neben den klassischen Gesellschaftstänzen und dem Discofox besonders auch die neuen Tänze dazu, wie etwa Cubain Salsa, Swing & Lindy Hop oder Zumba und natürlich Videoclip und Hip-Hop.

In dem 13 Kurse umfassenden Angebot kommen auch die Kinder nicht zu kurz. Donnerstags ab 15 Uhr klingt aus der Gruppe der tänzerischen Früherziehung zunächst das Traumwandler-Lied durch die Lautsprecher der Musikanlage. Dies ist der Hit unter den Drei- bis Fünfjährigen. Dabei liegen vier schlafende Kinder auf dem 180 Quadratmeter großen Parkettboden der Aula in der ehemaligen Willers-Jessen-Schule und werden von den tanzenden Kindern durch Berührung mit schönen Träumen belohnt. Eine riesige Discokugel beleuchtet dabei stimmungsvoll in verschieden farbigen Lichtern den Spiegelsaal. Der Katzentanz, bei dem Emily als Katze auf einem Stuhl hockt und viele kleine Mäusekinder um sie herum tanzen, begeistert die kleinen Kinder ebenso. „Die Tanzgruppen sind für Jungen und Mädchen gemacht. Wir haben drei verschiedene Altersgruppen, in denen Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren tanzen. Angefangen mit tänzerischer Früherziehung für die Jüngsten über den Kindertanz bis zum Videoclip/HipHop-Dancing für die älteren Kinder“, unterscheidet die ausgebildete Standard- und Latein-Tanzlehrerin und Leiterin dieser Gruppen, Diana Petersen. Um sie herum wuseln die Kleinen und hängen sich beim Tanz auch gerne mal an ihre Beine. Unterstützt wird Diana, wie sie von den Kindern genannt wird, von Jamie Ford. Der 22-Jährige wird seit Februar 2015 in der Tanzschule zum Tanzlehrer ausgebildet und unterstützt in allen Gruppen.

Doch warum bringen Eltern ihre noch jungen Kinder zum Tanzen zu Diana Petersen in den Tanzclub Eckernförde? „Die enge Verknüpfung von Musik und Tanz ist ein altes Kulturgut. Unsere Kinder-Tänze sind jugendgerecht ausgerichtet. Zur Musik werden intensive Bewegungsabläufe geschult. Dadurch werden neben der Kondition und Koordination auch allgemeine motorische Fähigkeiten geübt, was bei Kindern heute im Alltag oft zu kurz kommt“, weiß Petersen um die gute Qualität ihrer Kinder-Tanz-Gruppen.

Mit welchem Vergnügen das bei den Kindern ankommt, wird deutlich, als die allgemeine Aufwärmphase bei den 6- bis 9-Jährigen mit dem Spiel „Werwolf“ vorbei ist und auch die choreografische Trockenübung ohne Musik ihr Ende findet. „Mit Musik geht alles besser!“ Schwungvoll und gekonnt nach Hip-Hop-Manier tanzen die Kinder ihre gelernten Choreografien. Worin besteht der Unterschied von HipHop zu Videoclip-Dancing? „Eigentlich verschmilzt beides miteinander. Der Unterschied ist marginal. Clipdancing kommt von Musikvideos wie von Michael Jackson, und ist eher die alte Schule und damit geradliniger als Hip-Hop. Beides ist sehr körperbetont und mit akrobatischen Einlagen versehen“, sieht Petersen darin mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Kinder und Jugendliche dürfen gerne unverbindlich das elternlose Training ausprobieren.

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