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Osdorf : Mark Schulz trotzt Regen und Matsch

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Reitturnier in Osdorf hat mit Regen zu kämpfen. Mark Schulz und White Lady erfolgreich in Springprüfungen der Klasse M*.

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erstellt am 30.Mai.2013 | 07:36 Uhr

Osdorf | Pünktlich zum zweitägigen Reitturnier auf der Reitanlage Kruse im Gildeweg in Osdorf begann ein regenreiches Turnierwochenende. "Wir hatten 50 bis 60 Prozent Auslastung in den Prüfungen aufgrund des Wetters", sagt Silke Kohlmorgen von der Meldestelle.

Zu Beginn der ersten Prüfungen leuchteten Spring- und Abreiteplatz noch in sattem Grün. Einer der ersten Starter, die Petrus trotzten, war Paul Moritz Ahlmann aus Sehestedt, der mit Granada einen Stilspringwettbewerb für sich entschied und auch in der nächsten Prüfung Rang zwei ritt.

Während der erste Tag durchgehend nass war, begann es tags darauf zunächst trocken. Vor den beiden M-Springen im Parcours zeigte zunächst der Nachwuchs beim Führzügelwettbewerb sein Können. Sechs, teilweise in perfekter Robe zurecht gemachte Paare, präsentierten vor den Zuschauern, die mit Schirm, Gummistiefeln und Regencapes ausgestattet waren, das Gelernte.

Pünktlich zum M*-Springen begann der Regen, was die Bodenverhältnisse noch schwieriger gestaltete und viele Reiter zu Hause bleiben ließ. Dennoch, die neun Wetterfesten zeigten Mut und Nerven. Als erste ging die Wahlstedterin Martina Tödt mit Calana an den Start. Bei ihrer Nullrunde benötigte das Duo nur 57,60 Sekunden. Diese Zeit konnte keines der folgenden Paare unterbieten. So sicherte Tödt mit ihrer jungen Schimmelstute den Sieg. Die Amazone ist zufrieden: "Für Calana (7) ist es erst ihr viertes Turnier in diesem Jahr. Da sie im Vorjahr ein Fohlen hatte, habe ich sie erst vergangenen Herbst in den Sport gebracht. Sie ist sehr leichtrittig und engagiert." Auf Rang zwei ritt Mark Schulz auf White Lady, dicht gefolgt von Niklas Mohr auf Quickness.

Der Höhepunkt des Turniers war die abschließende Springprüfung der Klasse M* mit Stechen. Nur noch sechs Paare wagten sich in den Parcours - doch die sorgten für Spannung. Wieder waren es die drei Erstplatzierten des vorangegangenen M*-Springens Tödt, Schulz und Mohr sowie Nis Juhl, die im ersten Umlauf eine fehlerfreie Runde ablieferten und ins Stechen einzogen. Tödt ging als erste Teilnehmerin in das Stechen, diesmal mit Lait Night und absolvierte eine gute Runde, die letzte Linie des 280m langen Stechparcours sorgte allerdings für zwei Abwürfe. So hatten die drei Nachfolgenden die Chance nach vorne zu reiten. Niklas Mohr, der vor den Augen seines Opas Hermann, der kurz zuvor vom Vorsitzenden Peter Reinberg für die jahrelange Gastfreundlichkeit geehrt wurde, zeigte, dass er das Pferde-Gen seines Opas geerbt hatte. Mutig manövrierte er Quickness über das nasse Geläuf, doch bei ihm fiel eine Stange. Keinem der Stechteilnehmer gelang eine fehlerfrei Runde. So siegte Mark Schulz mit Schimmelstute White Lady vor Niklas Mohr und Martina Tödt mit der schnellsten Zeit von 39,17 Sekunden. Schulz freute sich über die Leistung der erst siebenjährigen White Lady: "Die Stute hat schon auf dem Abreiteplatz gemerkt, dass der Boden schwierig ist und hat sich angepasst. Sie will immer mitkämpfen und ist stets positiv eingestellt." Diese positive Einstellung zeigte der Schimmel in beiden Prüfungen. Trotz der schwierigen Wetterverhältnisse zieht Reinberg ein positives Fazit: "Es hat niemand gemeckert. Die Platzverhältnisse waren trotz des Regens immer noch gut, die Abreiteplätze nicht ganz so."

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