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3. Handball-Liga : Mannhard Bech ist der neue Leitwolf

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Handball-Drittligist TSV Altenholz hat den Nachfolger des glücklosen Martin Nirsberger vorgestellt. Mit seiner Begeisterung und Leidenschaft soll er das Team in ein ruhigeres Fahrtwasser führen.

shz.de von
erstellt am 26.Nov.2015 | 17:22 Uhr

Altenholz | Beim Heimspiel gegen Tabellenführer SC Magdeburg II (vgl. Artikel unten) wird ein neuer Trainer auf der Bank des Handball-Drittligisten TSV Altenholz sitzen. Nach dem anfangs vielversprechenden Start, danach aber erfolglosen Engagement von Martin Nirsberger und der Ein-Spiel-Rückkehr von dessen Vorgänger Klaus-Dieter Petersen liegen die ambitionierten Altenholzer nach zwölf Spieltagen nur auf Rang zwölf – mit nur einem Punkt Vorsprung auf einen Abstiegsrang. Mannhard Bech soll die „Wölfe“ nun in der Tabelle wieder in ein ruhigeres Fahrwasser lenken.

Der gebürtige Rendsburger war von der Anfrage der Altenholzer „zunächst etwas überrascht, aber dann auch schnell begeistert“, berichtet TSV-Geschäftsführer Matthias Fehrke. „Aber auch wir sind froh, jemanden mit seiner Leidenschaft und Begeisterung gefunden zu haben.“ Olaf Berner, der Vorsitzende von Kooperationspartner THW Kiel, erklärt: „Mannhard ist ein weiterer Baustein, der das Gebäude aus dem THW Kiel und dem TSV Altenholz komplettiert. Nach ‚Pitti‘ Petersen ist er ein weiteres Teil im Räderwerk, von dem speziell die Nachwuchsarbeit profitieren wird.“

In dieser Saison gehe es darum die Mannschaft zu stabilisieren und die einzelnen Spieler besser zu machen. „Ich stehe voll hinter dem Konzept des TSV Altenholz“, sagt Mannhard Bech, der auch mit Martin Nirsberger bereits telefoniert hat. „Es ist klar, dass das große Verletzungspech momentan eine nicht unerhebliche Rolle am schlechten Abschneiden spielt“, sagt Bech, der einige Spieler aus dem Elite-Training bereits kennt. Auch bei den Spielen gegen Oranienburg (20:28) und bei der SG Flensburg-Handewitt II (27:31) saß er auf der Tribüne. Die Mannschaft ist ihm damit nicht völlig unbekannt. „Ich bin aber keiner, der zuletzt durch die Hallen gefahren ist, um sich andere Mannschaften anzuschauen“, sagt Bech. Doch dafür gibt es ja Aufzeichnungen der Spiele – „und die habe ich mir zuletzt auch reichlich angesehen. Ich habe diese Woche eigentlich nichts anderes gemacht.“ Weitere Infos wird er sicherlich auch von Klaus-Dieter Petersen bekommen haben, der in seiner Sportagentur quasi Schreibtisch an Schreibtisch ihm gegenübersitzt. Die Zusammenarbeit ist zunächst einmal bis zum Saisonende vereinbart worden. „Wenn es gut läuft, ist die Verlängerung ohnehin nur eine Formsache“, sagt Fehrke.

Bech, der den Handballfans als viermaliger Nationalspieler und in der Bundesliga beim THW Kiel und der SG Flensburg-Handewitt bekannt ist, spielte davor beim TSV Owschlag. Auch beim TSV Altenholz war der Linksaußen 1996 bereits als Spielertrainer aktiv. Bis 2005 trainierte er den Oberligisten HSG Hohn/Elsdorf und zuletzt bis 2014 ein Jugendteam der Bramstedter TS. Seit dem Sommer war er für die Nachwuchsförderung beim THW Kiel tätig – und ist dies als Altenholzer Coach immer noch. Vielleicht gelingt es ihm ja, einen neuen Rune Dahmke auszubilden, der sich beim THW Kiel prächtig entwickelt und beim Supercup sogar sein Debüt in der Nationalmannschaft gegeben hat.

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