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Handball-Oberliga : Mäßiges Spiel sichert die Klasse

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der HG OKT II reicht eine schwache Leistung zum 19:19 bei der SG Altona. Der TSV Altenholz ärgert den Meister und siegt mit 25:24.

shz.de von
erstellt am 02.Mai.2016 | 06:00 Uhr

Altenholz | HG OKT-Trainerin Sünje Schütt hatte vor dem Spiel keinen Zweifel daran gelassen, dass sie das Spiel bei der SG Altona unbedingt gewinnen wollte. Dafür war die Mannschaft durch Imke Seidel und Franziska Peters aus der ersten Mannschaft verstärkt worden. „Wir haben aber eine der schlechtesten Saison-Leistungen abgeliefert“, ist Schütt froh, als Sekunden vor Schluss Alke Trecziok zumindest noch das 19:19 gelang. Der Altenholzer Trainer Hauke Scharff hatte im Spaß angedeutet, dass seine Mannschaft in der Vorsaison als Meister das letzte Saisonspiel gegen die HSG Jörl/DE/ Viöl verloren hatte. Diesmal waren die Zeichen umgedreht. Die HSG war Meister und hatte ihr letztes Spiel in Altenholz. „Vielleicht können wir den Spieß umdrehen“, hatte Scharff noch gescherzt. Mit dem 25:24 (15:14) setzten die Altenholzerinnen dies in die Tat um.


SG Altona – HG OKT II     19:19 (12:12)

„Es war der totale Katastrophenhandball,“ ärgert sich die HG-Trainerin. „Wir haben reihenweise Chancen liegen gelassen“, berichtet Schütt von fünf vergebenen Siebenmetern sowie fast 50 Angriffen, die ihr Team für die 19 Tore brauchte. „Dennoch hat dieser Punkt gereicht, um den Klassenerhalt zu sichern“, sagt sie. Die Halle und das Klebemittelverbot machte den Gästen mehr zu schaffen, als es der Mannschaft lieb sein konnte. Der Gastgeber nutzte diese Chance und übernahm nach dem 2:3 mit 6:4 die Führung und bestimmte von da an das Geschehen. Mitte der ersten Halbzeit lag Altona sogar 9:6 vorne. Doch die HG hielt dagegen und kämpfte sich bis zur Pause wieder auf 12:12 heran. Im zweiten Abschnitt schien es so, als könne die HG OKT II das Heft des Handelns an sich reißen. Sie führte auch schon mit 15:13, musste dann aber den Gastgeberinnen wieder das Feld überlassen. Die legten bis zum 19:18 immer wieder vor. Buchstäblich in letzten Minute gelang der HG OKT II noch der Ausgleich durch Linkshänderin Trecziok.

HG OKT II: Katzberg, Sacher – Hermann, Trecziok (1), Krück (2), Jöns, Ewert (1), Niese (4/4), Stachowski (3), Nissen, Peters (2/1), Sieck-Pahl, Seidel (4/3), Greinke (2).


TSV Altenholz – Jörl/DE/Viöl    25:24 (15:14)

Lange Zeit sah es nicht gut für die Altenholzerinnen aus. „Wir haben eine tolle Moral bewiesen und super gekämpft“, lobt Scharff. Besonders stark war Torfrau Marion Albrecht, die in ihrem letzten Spiel eine tolle Leistung zeigte und den Meister oft verzweifeln ließ. Der TSV schaffte es aus einer starken Deckung heraus immer wieder gefährliche Gegenstöße zu laufen und erkämpfte sich kurz vor dem Wechsel mit 15:14 die Führung. Im zweiten Spielabschnitt schien es so, als könne der Meister das Spiel in den Griff bekommen. In der 51. Minute führte er 24:22. „Ich haben dann die A-Jugendliche Annbritt Besteher im Rückraum eingesetzt. Diese Position hatte sie bisher bei den Frauen noch nicht gespielt. Sie war aber für die HSG Jörl das Überraschungsmoment.“ Sie erzielte die letzten drei Tore für den TSV Altenholz zum 25:24. Jörl hatte danach noch eine gute Chance, doch die vereitelte Marion Albrecht.

TSV Altenholz: Guttau, Albrecht – Most (6/1), Besteher (3), Detlefsen (6), Thiesen (2), Tonn (1), Rohwer (2), Thümer (3), Bock (3), Seidel, Lyke, Hauschild.

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