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Tennis-Landesliga : Louisenlund sichert sich vorzeitig Mannschafts-Landesmeisterschaft

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Titel des Mannschafts-Landesmeisters ist den Tennis-Herren des SV Louisenlund nach dem Auswärtssieg in Suchsdorf nicht mehr zu nehmen.

Die Herren des Tennis-Landesligisten SV Louisenlund haben mit dem vorzeitigen Gewinn des Mannschafts-Landesmeistertitels ihr erstes Saisonziel erreicht. Das Team von Trainer Alexander Simon war bei der Punkteteilung gegen die Regionalligareserve des Suchsdorfer SV erstmals in dieser Saison ernsthaft gefordert. Schon einen Spieltag vor Saisonende ist dem Internatsteam die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Die Vorbereitungen auf die Nordliga-Aufstiegsrunde stehen nun im Fokus.

„Die Suchsdorfer sind eine Wundertüte. Aufgrund zahlreicher ausländischer Spieler in der Kaderliste des Regionalligisten weiß man vorab nie, wer in der Reserve aufläuft“, berichtet Simon, dem angesichts der eigenen Stärke seines Teams und der glänzenden Ausgangssitua-tion zwar nicht bange um die Aufgabe war, „Respekt war aber auf jeden Fall vorhanden.“ Die Kieler stellten dann auch eine starke Mannschaft auf die Beine. Es entwickelte sich das erwartete Spitzenspiel. In der Auftaktrunde zog Bane Jovanovic überraschend deutlich beim 4:6 und 0:6 den Kürzeren und brachte die Gäste ins Hintertreffen. Der vom Teamchef an Position vier aufgestellte Sascha Möller rechtfertige seine Nominierung mit einer starken Leistung. Obwohl Möller hinsichtlich seiner Leistungsklasse klar hinter dem Kieler Oke Staats als Außenseiter in die Partie startete, gelang dem gebürtigen Schleswiger ein gutes Match und glich für seine Mannschaft mit 6:3 und 6:3 glatt in zwei Sätzen aus.

Im Spitzenspiel dominierte Louisenlunds Björn Petersen überraschend deutlich gegen Neuzugang Torben Michaelis, der auch in den Reihen des SVL vor der Saison als Zugang gehandelt wurde, mit 6:2 und 6:1. Er brachte sein Team damit in Front. Jan Bollmann hatte in seinem Einzel die Chance, gegen Maciej Skorka frühzeitig für den Titelgewinn zu sorgen, musste sich aber nach Verlust des ersten Durchgangs und klarer Leistungssteigerung in Satz zwei dann im Matchtiebreak mit 8:10 geschlagen geben. Nach dem 2:2 brauchte der neue Titelträger noch einen Punkt aus den Doppeln. Jan Bollmann und Lasse Meyer ließen dann bei ihrem Zweisatzsieg keine Zweifel mehr am Titelgewinn aufkommen und siegten mit 6:4 und 6:1. Petersen/Jovanovic verpassten im dritten Satz den Sieg, der zwar keine Rolle mehr spielte, „aber wir wären gerne ohne Punktverlust durch die Serie gegangen“, wie Simon sagt, der nun zusammen mit seinem Team das Augenmerk auf die Relegation zur Nordliga richtet, um die Saison mit dem Aufstieg in die zweithöchste Liga zu krönen.


Michaelis – Petersen 2:6, 1:6
Hadeler – Jovanovic 6:4, 6:0
Skorka – J. Bollmann 6:4, 3:6, 10:8
Staats – Möller 3:6, 3:6
Michaelis/Raben –

Petersen/Jovanovic 2:6, 6:3, 11:9
Hadeler/Skorka –

Bollmann/Meyer 4:6, 1:6


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