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Segeln : Loeck segelt allen davon

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Flensburger Anton Nikolai Loeck dominierte die Opti-A-Konkurrenz auf dem Wittensee nach belieben.

Gross Wittensee | Optis und Fevas, die Jugendsegler bestimmten am vergangenen Wochenende das Bild auf dem Wittensee, als 53 Kinder auf 43 Booten zunächst am Sonnabend bei wenig Wind, am Folgetag jedoch bei anspruchsvollen 4, in den Böen bis zu 6 Windstärken auf dem Wasser gegeneinander antraten.

Konnte die erste Wettfahrt für die Bootsklassen Feva und im Anschluss gemeinsam Opti A- und B noch pünktlich gestartet werden, war das Warten auf die weiteren zwei geplanten Wettfahrten an diesen Nachmittag aufgrund der Windverhältnisse hoffnungslos. Dieser drehte schon im Verlauf der ersten Wettfahrt mit leichter Brise von Nordwest auf Nord, so dass zunächst der Kurs neu ausgelegt werden musste und bewegte sich mit knapp unter zwei Beaufort unter den erforderlichen 4 Knoten Windgeschwindigkeit. Am Ende blieb dann nur der Abbruch, auch wenn manche Jungsegler die Wartezeit gern annahmen und zum Baden nutzten.

Ganz anders dann am Sonntag, als es galt, die fehlenden Wettfahrten des Vortages doch noch in die Wertung zu kriegen. Der frische Wind forderte die Segler nicht nur taktisch, sondern auch körperlich. So zogen sich im Gegensatz zum Vortag, die einzelnen Teilnehmerfelder deutlich stärker auseinander. „Da trennte sich die Spreu vom Weizen“, berichtet Dieter Gerngroß vom WSCW, der das Geschehen an den Bahnmarken hautnah mit verfolgen konnte. Kentern war in allen Klassen angesagt, Bootsbeherrschung das A&O. Dass vier Wettfahrten am Sonntagvormittag die noch recht jungen Segler an die Grenzen brachte, war im letzten Rennen deutlich zu merken. Zunehmend Kenterungen und unkonzentriertes Steuern sorgte dafür, dass diese sowohl bei Opti-B als auch Fewa das Zeitlimit in der fünften und zugleich letzten Wettfahrt nicht mehr erreicht wurde.

Sehr souverän segelte Anton Nikolai Loeck vom FSC, der mit dem bestmöglichen Ergebnis von nur vier Punkten sich den Gesamtsieg in der Opti-A-Klasse holte. Mit durchmischteren Ergebnissen in den Einzelwettfahrten, je-doch mit 10 Punkten insgesamt, durfte Matti Balzereit bei den Opti-B auf das Podest, und mit nur 5 Punkten insgesamt machten die Gebrüder Genz den Klassensieg bei den Fevas für sich fest. Drei Proteste wegen unfairen Segelns wurden zur Zufriedenheit der Beteiligten ausgehandelt.

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