Hemmelmarklauf : Krahns Kampf gegen den Wind

Motiviert und dick eingepackt gingen die Läufer gestern bei scharfem und kaltem Wind auf die zehn Kilometer lange Strecke.
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Motiviert und dick eingepackt gingen die Läufer gestern bei scharfem und kaltem Wind auf die zehn Kilometer lange Strecke.

21. Hemmelmarklauf als Auftakt des SH-Cups / Jens Peters (EMTV) schnellster Walker / Marine Schule Mürwik schnellstes Team

shz.de von
08. Dezember 2017, 06:00 Uhr

Eckernförde | Ohne Vorjahressieger und Lokalmatador Matthias Wesemann, der aufgrund einer Erkrankung diesmal passen musste, fand der 21. Hemmelmarklauf in Eckernförde statt. Dabei gab es in den beiden Disziplinen 10-Kilometer-Lauf und 6-Kilometer-Walking einen Husumer Doppelsieg.

Schnellster Teilnehmer der insgesamt 127 Starter – knapp 180 hatten sich angemeldet – war Vincent Krahn von den Spezialpionieren Husum. Der 28-Jährige musste nach der Zielankunft nach 34:51 Minuten erst einmal mächtig durchschnauben: „Das war echt hart! Der Wind kam von allen Seiten. Besonders heftig war es nach rund sieben Kilometern, da er dort ausgerechnet bei einer Steigung direkt von vorne kam. Insgesamt hat der Lauf aber Spaß gemacht.“ Krahn war vor zwei Jahren schon einmal am Start. Da war der Sieg beim Hemmelmarklauf auch ein gutes Omen für den SH-Cup, der mehrere Läufe umfasst und bei dem die Veranstaltung in Eckernförde den Auftakt bildet. „Sofern es mir mein Vorgesetzter erlaubt, möchte ich auch diesmal wieder an allen Läufen des Cups teilnehmen.“ Schnellste Frau war Anne Becker vom Taktischen Luftwaffengeschwader 51 "I", die nach 43:02 Minuten als Gesamt-19. ins Ziel kam.

Bei den Walkern war das Teilnehmerfeld mit nur sechs Teilnehmern deutlich kleiner. Hier setzte sich mit Jens Peters ein Starter des Eckernförder MTV durch. Er gewann mit knapp sechs Minuten Vorsprung vor dem Husumer Ingo Schildger: „Ich habe schon mindestens zehn Mal hier teilgenommen. Früher habe ich auch Marathon gelaufen, doch nach Kniebeschwerden bin ich zum Nordic Walking gewechselt“, sagt der 74-Jährige, der auf den Einsatz der üblichen Stöcker verzichtet. „Der Wind war für uns Walker kein Problem, nur an einigen Stellen war es sehr matschig.“ Nach der Zieleinkunft hatten es die Teilnehmer dann eilig, schnell wieder ins Warme zu kommen.


> Alle Ergebnisse online unter www.wetzstopp.de

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