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3. Handball-Liga : Kollektiver Ausfall im Topspiel

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

HG OKT-Trainer Vagn Hansen nach der 22:39-Abfuhr gegen den TV Oyten ratlos.

Owschlag | Die Drittliga-Handballerinnen der HG OKT hatten sich vom Spitzenspiel der Nord-Staffel gegen den TV Oyten deutlich mehr versprochen. In eigener Halle gab es aber mit 22:39 (9:18) eine deutliche Abfuhr. „Es war ohne Zweifel ein verdienter Erfolg der Gäste“, gesteht HG-Trainer Vagn Hansen. „Der TV Oyten hat fast jede Möglichkeit optimal genutzt.“

Was den HG-Trainer grübeln ließ, war mehr der kollektive Ausfall seiner Spielerinnen. „Dass eine oder zwei Spielerinnen neben sich stehen, kann schon einmal vorkommen. Dass aber eine ganze Mannschaft versagt, ist mir noch nicht passiert“, rätselt Hansen noch, woran es lag.

„Wir haben nach dem 1:0 vier Großchancen ausgelassen“, berichtet Hansen. Statt mit 5:0 zu führen, lag sein Team plötzlich 2:6 hinten. Der HG-Coach nahm eine Auszeit und stellte sein Team neu ein. Mit Erfolg, denn die Gastgeberinnen kamen wieder auf 6:7 (15.) heran. Was sich dann abspielte, war nur schwer zu verstehen. Die HG OKT traf das Tor nicht mehr. „Selbst ein Siebenmeter landete einen Meter neben dem Tor“, berichtet Hansen von einer zunehmenden Verunsicherung seines Teams. Die Gäste dagegen spielten sich in einen Rausch. „Wir haben in der Abwehr alles versucht. Wir haben eine, und auch zwei Spielerinnen in Manndeckung genommen, haben offensiv und defensiv agiert“, sagt Hansen. Doch keine dieser Maßnahmen fruchtete. Der TV Oyten setzte sich auf 18:9 zur Pause ab.

Aber auch im zweiten Spielabschnitt fand das Heimteam kein Mittel gegen die wie entfesselt auftrumpfenden Gäste. „Besonders Jana Kokot und Jaqueline Reinhold haben wir nicht in den Griff bekommen“, gibt der HG-Coach zu. So kam Oyten am Ende zu einem unerwartet deutlichen 39:22-Erfolg.

HG OKT: Lobstaedt, Fasold – Seidel (5/2), Küppers, K. Rohwer (1), Linke, Peters (5/1), H. Rohwer (1), Lübker (1), Steffek (5/1), Janechova (2), Pahl (1), Machau (2).
SR: Bergmann/Lochner (Hamburg).

Z.: 120. – Zeitstrafen: 6:6 Minuten.

Siebenmeter: 6/4 : 2/2.

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