Handball : Köpke: „HSV-Sieg ist verdient, tut aber weh“

Kjell Köpke
Kjell Köpke

Interview mit Altenholzer Führungsspieler Kjell Köpke

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12. Februar 2018, 06:00 Uhr

Altenholz | Im Kampf um die Meisterschaft in der 3. Handball-Liga ist nach dem 20:26 des TSV Altenholz gegen den HSV Hamburg vermutlich eine Vorentscheidung gefallen. TSV-Kapitän Kjell Köpke stellte sich den Fragen.

Was ist in den letzten Minuten passiert, als der HSV auf eine 5:1-Abwehr umstellte?
Normalerweise sind wir vorne richtig gut, heute kriegen wir hinten nur 26 Tore, aber 20 Tore zu Hause zu werfen, ist natürlich viel zu wenig.

Der beste Angriff der Liga wirft nur 20 Tore, wie erklären Sie sich das?
Wir haben uns zu viel in Einzelaktionen verzettelt.


Warum hat der TSV Hamburgs Rückraumspieler Jan Forstbauer nicht in den Griff bekommen?
Wir haben uns vor dem Spiel gesagt, dass wir etwas probieren wollen. Gegen Lukas Ossenkopp, den besten Torschützen der Liga, hat das gut geklappt. Forstbauer hat ein, zwei Tore zu viel geworfen. Manchmal haben unsere Absprachen nicht gegriffen.

Die Schiedsrichter haben oft sehr früh das passive Vorwarnzeichen gegeben…
Das ist richtig. Hamburg hat das in einigen Phasen besser hinbekommen. Der HSV-Sieg ist verdient, auch wenn es weh tut.

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