Volleyball-Verbandsliga : Klassenerhalt bleibt in Reichweite

Rechts vorbei: Eckernfördes Leoni Krüger (Mi.) hat sich den Wiker Doppelblock ausgeguckt und schlägt den Ball geschickt vorbei. Dennoch gab es mit 1:3 gegen Wik eine Niederlage.
Rechts vorbei: Eckernfördes Leoni Krüger (Mi.) hat sich den Wiker Doppelblock ausgeguckt und schlägt den Ball geschickt vorbei. Dennoch gab es mit 1:3 gegen Wik eine Niederlage.

In der Volleyball-Verbandsliga der Frauen gab es für die Eckernförderinnen am Heimspieltag einen Sieg und einen Niederlage.

shz.de von
17. Januar 2018, 06:00 Uhr

Eckernförde | „Wir haben eine überzeugende Leistung geboten“, sagt Hardy Maaß, Trainer der EMTV-Verbandsliga-Volleyballerinnen. Am Heimspieltag konnten die Eckernförderinnen die gegen den TSV Russee erhofften Punkte einfahren und siegten mit 3:1 (27:25, 17:25, 25:17, 25:21). Im Anschluss erwies sich der Wiker SV erwartungsgemäß als etwas zu stark. Mit 1:3 (14:25, 28:26, 13:25, 13:25) ging dieses Duell verloren.

Eckernförder MTV – TSV Russee         3:1

Nachdem noch zwei kurzfristige Absagen den EMTV-Kader auf sechs Spielerinnen schrumpfen ließ, stießen mit Melissa Brinkmann und Lotta Jäkel noch zwei Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft zum Team, um zumindest ein wenig Handlungsspielraum zu haben. Die verbliebenen sechs Etablierten waren aber zunächst gefordert und fanden gut ins Spiel. Liv Rothenburger und Leoni Krüger setzten wichtige Akzente im EMTV-Angriff, dennoch musste erst ein Satzball abgewehrt werden, bevor Durchgang eins an den EMTV ging. „Uns fehlte auch im folgenden Durchgang die Konstanz“, bemängelt Maaß. Nach einem guten Beginn zum 6:1, agierten die Eckernförderinnen zu verhalten und verloren ihre Effektivität im Angriff, was Russee zum Satzausgleich nutzen konnte. Im dritten Spielabschnitt fanden die Gastgeberinnen zu ihrer Linie zurück. Zuspielerin Jennifer Masuch glänzte mit variablen Pässen sowie einer Aufschlagserie. Maren Viebrock bot zudem in allen Bereichen eine sehr solide Leistung. Da nun auch Saskia Hagedorn auf der Mittelposition immer häufiger erfolgreich mit ins Angriffsspiel einbezogen werden konnte, setzte sich der EMTV kontinuierlich ab und sicherte sich diesen Durchgang relativ ungefährdet. Der Start in Satz vier missglückte zwar mit dem 1:6, doch wichtige Blockaktionen von Dörte Wittmüss und eine Aufschlagserie von Masuch ließen das Pendel wieder für den EMTV ausschlagen, der sich mit 25:21 den Viersatz-Sieg sicherte und damit sein Soll erfüllt hatte.

Eckernförder MTV – Wiker SV            1:3

Trotz vieler guter Aktionen merkte man einigen Eckernförderinnen bereits die Ermüdung an, sodass die Wikerinnen frühzeitig ihrer Favoritenrolle gerecht wurden und den ersten Satz deutlich für sich entschieden. Ein guter Start in den zweiten Spielabschnitt mobilisierte aber neue Kräfte beim Gastgeber. Jetzt war das Match ausgeglichen. Vor allem Rothenburger und Hagedorn wirkten noch frisch und sorgten für den nötigen Angriffsdruck, um den Tabellendritten in Bedrängnis zu bringen. Nach Abwehr dreier Satzbälle wurde der EMTV dann mit dem 28:26-Satzausgleich belohnt. In der Folge musste allerdings Viebrock passen, sodass Brinkmann ihr Debüt auf ungewohnter Diagonalposition geben musste. Auch wenn sie die Erwartungen des Trainers erfüllte, blieben einige Abstimmungsschwierigkeiten, welche, gepaart mit den nachlassenden Kräften einiger Spielerinnen, für eine kleine Schwächung sorgten, was gegen die Wikerinnen spielentscheidend war. So spielten die Gäste die folgenden Sätze sicher nach Hause und gewannen verdientermaßen das Match.

Durch den Erfolg gegen Russee hat der EMTV nun wieder drei Teams in Schlagweite, sodass der Klassenerhalt weiterhin möglich ist.


EMTV: Brinkmann, Hagedorn, Jäkel, Krüger, Masuch, Rothenburger, Viebrock, Wittmüss.

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