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3. Handball-Liga : Kjell Köpke hat das letzte Wort

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Altenholzer Handballer stoppen ihre Talfahrt mit einem Unentschieden bei den Füchsen Berlin II.

Berlin | Auch wenn es noch nicht für eine doppelten Punktgewinn reichte, die Handballer des TSV Altenholz haben mit dem 23:23 (12:13) bei den Füchsen Berlin II zumindest einen Teilerfolg in der 3. Liga Nord erstritten und damit ein Lebenszeichen gesetzt. „Vor nicht allzu langer Zeit wäre so ein Spiel noch verloren gegangen“, ist „Wölfe“-Trainer Martin Nirsberger mit der Leistung und dem Einsatzwillen seiner Mannschaft zufrieden. Die Aussprache innerhalb der Woche hatte sich ausgezahlt. „Wir haben mehr Biss als in den letzten Spielen gezeigt. Auch im Training wurde intensiver gearbeitet“, führt der Coach diese Steigerung auf die interne Aussprache unter der Woche zurück.

Bezeichnend dafür ist die sehr engagierte Abwehrarbeit und der unbedingte Siegeswille, den die Wölfe bis in die Schlussminute zeigten. Kjell Köpke erlöste seine Mannschaft mit dem 23:23 in der letzten Minute. Noch waren aber 50 Sekunden auf der Uhr, doch der TSV Altenholz hielt in der Abwehr dagegen, erkämpfte sich sogar noch Sekunden vor dem Abpfiff den Ballbesitz. Letztlich reichte die verbliebene Zeit aber nicht mehr.

Der TSV Altenholz kam gut ins Spiel und hatte beim 4:2 auch die Führung inne. „In dieser Phase hatten wir die Chance, die Führung auf drei, vier Tore auszubauen, haben sie aber leider versäumt“, berichtet Nirsberger. So kämpften sich die Gastgeber wieder heran und lagen selbst wieder in Front. Bis zur Halbzeit wechselte die Führung noch mehrfach. „Pech für uns, dass wir nach dem 12:12 durch Kjell Köpke unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff noch das 12:13 einstecken mussten“, war dieser Rückstand, so meint der Altenholzer Coach, vermeidbar.

Im zweiten Spielabschnitt gelang es den Altenholzern nicht, ihre Überzahlsituationen zu nutzen, um die Führung an sich zu reißen. So liefen die „Wölfe“ stets einem Rückstand hinterher, konnten aber auch mehrfach gleichziehen. „Gerade im zweiten Spielabschnitt sind uns im Angriff noch zu viele Fehler unterlaufen“, führt Nirsberger das aber auch auf das Fehlen einiger Spieler und dem Trainingsrückstand einiger anderer Akteure zurück, die gerade erst wieder mit dabei sind. Zumindest die Moral stimmte. Die Altenholzer ließen sich durch das 22:23 durch Christian Schücke nicht beirren, spielten ihren Stiefel herunter und wurden am Ende mit dem 23:23 durch das sechste Tor von Kjell Köpke belohnt.

TSV Altenholz: Plaue, Hampel – Lipp (1), Ottsen, Reinert, Köpke (6), Firnhaber (5), Voigt (5/1), Williams, Volquardsen (1), Drecke (2), Jan Boldt, Wegner (3).
SR: Jakob/Kuss (Goldbach/Hochheim).

Zuschauer: 76. – Zeitstrafen: 14:10 Minuten.

Siebenmeter: 3/1 : 3/1.


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