3. Handball-Liga, Frauen : Keck-Team vor Liga-Pokal-Doppelpack

Im Pokal muss Trainer Olaf Keck (rechts) auf Raphaela Steffek verzichten.
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Im Pokal muss Trainer Olaf Keck (rechts) auf Raphaela Steffek verzichten.

Die Handballerinnen der HG OKT müssen heute in der 3. Liga gegen den TSV 1860 Travemünde ran. Schon morgen steht das HVSH-Pokalspiel bei der HSG Tarp/Wanderup auf dem Programm.

shz.de von
14. Dezember 2016, 05:40 Uhr

Owschlag | „Ohne Bruch nachlegen und den Schwung aus den letzten beiden Punktspielen mitnehmen.“ So lautet die Vorgabe von HG-OKT-Trainer Olaf Keck für die beiden anstehenden Begegnungen in der 3. Liga der Frauen und im HVSH-Pokal. Heute um 20 Uhr wird das Drittliga-Nachholspiel gegen den TSV 1860 Travemünde in Kropp angepfiffen, und tags drauf folgt um 20.30 Uhr die 3. Runde im HVSH-Pokal bei der HSG Tarp/Wanderup.

Travemünde zählt nicht gerade zu den Großen der 3. Liga. Aus den bisherigen zehn Spielen wurden nur vier Punkte geholt, darunter der Sieg gegen das noch punktlose Tabellenschlusslicht HSG Heidmark. Unentschieden endeten die Auswärtspartien in Minden und zuletzt in Vechta. Damit steht Travemünde bereits zum Ende der Hinrunde mit dem Rücken zur Wand. Mit Rückraumspielerin Lara Fischer befindet sich dennoch eine TSV-Spielerin unter den besten Elf der Torschützenliste. TSV-Trainer Christoph Nisius wird seine Chance wittern, da mit Franziska Peters (privat) auf Seiten HG OKT eine wichtige Akteurin fehlen wird.

Am Donnerstag steht dann die 3. Runde im HVSH-Pokal an. Dann muss Olaf Keck neben Franziska Peters auch auf Raphaela Steffek (privat) verzichten. Damit fehlen dem Trainer gleich zwei wurfstarke Rückraumspielerinnen. Gegen den Vorletzten der SH-Liga muss ein Sieg her, damit sich die HG OKT für das Final Four des Landesverbands qualifiziert.

„Die Abwehr ist für unsere beiden anstehenden Spiele der Schlüssel zum Erfolg. Den jungen Spielerinnen des TSV Travemünde müssen wir durch kooperatives und robustes Abwehrverhalten das Tempo nehmen. Dass wir das können, haben wir zuletzt beim Sieg gegen Oldenburg bewiesen“, ist Keck guter Dinge, das Punktspiel zu gewinnen und damit die Hinrunde mit einem ausgeglichenen Punktekonto abzuschließen. „Tarp /Wanderup dürfen wir als Pokalgegner nicht unterschätzen. Wir haben uns schon einmal gegen einen SH-Ligisten schwer getan (2. Runde: 26:22 gegen Kiel/Kronshagen, die Red.). Wir müssen technisch möglichst fehlerfrei und seriös spielen. Dann werden wir auch das Final-Four im nächsten Jahr erreichen“, sieht Keck beiden Spielen erwartungsvoll entgegen. Der SV Henstedt-Ulzburg hat sich mit einem 30:28 über die SG Todesfelde/Leezen bereits für die HVSH-Pokalendrunde qualifiziert.

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