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Motorsport : Katt erneut Deutscher Meister

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der für den MSC Brokstedt startende Stephan Katt aus Neuwittenbek sichert sich dritten DM-Titel und hofft auf die WM.

shz.de von
erstellt am 31.Aug.2017 | 06:00 Uhr

Neuwittenbek | Für Stephan Katt gab es reichlich Grund zur Freude. Im hessischen Bad Hersfeld dominierte der Motorradprofi aus Neuwittenbek aus dem Dänischen Wohld die sportliche Konkurrenz und sicherte sich den Titel des Deutschen Langbahnmeisters 2017. Katt sagt: „Nach einer gefühlten Ewigkeit endlich wieder ein Titel – ein großartiges Gefühl.“

Der Sieg von Bad Hersfeld resultierte aus einem perfekten Zusammenspiel von Technik, Taktik und fahrerischen Geschick. „Mein Team hat einwandfrei funktioniert und wir haben von Beginn an souverän harmoniert“, so der Neuwittenbeker. In der Tat war der „Catman“, wie Katt genannt wird, der in der Speedway-Bundesliga für den MSC Brokstedt an den Start geht, der sportlichen Konkurrenz in allen Belangen überlegen und zeigte sich auch mental extrem stark. „Bereits nach dem ersten Lauf habe ich gespürt, dass der Titelgewinn möglich ist. Mein gutes Gefühl hat mich nicht getäuscht.“ Für den 37-jährigen Motorradprofi ist dieser Triumph gleichzeitig der dritte Deutsche Meister-Titel.

Viel Zeit den Erfolg gebührend zu feiern blieb Katt allerdings nicht. Bereits am Folgetag stand der vierte Langbahn-WM-Lauf in Eenrum (Niederlande) an. „Leider konnten wir den Elan vom Vortag nicht mitnehmen“, so Katt, der nach eigenen Angaben in Eenrum nicht das richtige Set-up für seine Motorräder finden konnte. Letztlich belegte der Deutsche Meister den achten Platz, rangiert im Gesamtklassement allerdings weiterhin auf Platz drei. Katt blickt dennoch positiv in die Zukunft: „Im letzten Grand Prix muss ich noch einmal alles geben um noch eine Chance auf den WM-Titel zu wahren.“

Der letzte Weltmeisterschaftslauf findet am 2. September im französischen Morizes statt. Für Katt wäre der Gewinn des Weltmeistertitels der größte Erfolg seiner Karriere. Dafür muss er aber einen schon recht deutlichen Rückstand auf den Franzosen Mathieu Tresarrieu und den deutschen Youngster Michael Härtel aufholen.

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