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3. Handball-Liga : Kantersieg vor Minuskulisse

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die HG OKT gewinnt ihr Heimspiel vor enttäuschenden 60 Zuschauern in Kropp gegen Aufsteiger Hollenstedt mit 36:17.

Kropp | Die HG OKT wurde ihrer Favoritenrolle in der 3. Handball-Liga der Frauen gerecht. Vor enttäuschenden 60 Zuschauern in Kropp setzte sich die HG gegen den Aufsteiger TuS Jahn Hollenstedt-Wenzendorf deutlich mit 36:19 (16:7) durch und festigte den Platz unter den Top-Teams in der Liga. „Unser erklärtes Ziel ist es, uns im oberen Drittel festzusetzen“, sieht HG-Trainer Vagn Hansen im dem Sieg einen weiteren Schritt in Richtung dieses Vorhabens.

Der Gast aus Hollenstedt wollte die HG OKT schocken und legte ein wahnsinniges Tempo vor. Ehe sich die Gastgeberinnen überhaupt so richtig zurechtgefunden hatten, hieß es schon 3:0 für die Gäste. „Wir haben aber die Ruhe bewahrt. Allen war klar, dass Hollenstedt dieses Tempo nicht würde durchhalten können“, blieb neben Trainer Hansen auch das Team der HG unbeeindruckt und startete mit einer Gegenattacke. Mit einem 13:2-Lauf drehten die Gastgeber die Partie und machten eigentlich schon mit dem 13:5 (24.) vor der Pause alles klar. Spätestens mit dem 16:7 beim Seitenwechsel war der Drops gelutscht.

„Inke Seidel mit ihrem dynamischen Spiel und ihrer Treffsicherheit sowie unsere sehr konzentriert arbeitende Abwehr waren der Grundstein zum Erfolg“, lobt Hansen. Die Abwehr fischte auch nach dem Wechsel immer wieder Bälle in den Angriffen der Gäste weg und rannte einen Konter nach dem anderen. „Wir haben im zweiten Spielabschnitt ständig durchgewechselt. Dadurch konnten wir das Tempo weiter sehr hoch halten“, sah der HG-Coach auch nach der Pause das gewohnt schnelle Spiel nach vorne von seiner Mannschaft. Die ließ nichts anbrennen und düpierte die Gäste. Über 21:9 und 30:13 strebte die HG OKT einen ungefährdeten Erfolg an.

Eine kleine Schrecksekunde gab es für die HG OKT noch. Jill Sievert wurde in der 40. Minute bei einer unglücklichen Abwehraktion von Katharina Hering im Gesicht getroffen. Die Verletzung erwies sich aber als nicht so schwer. Die OKT-Rückraumspielerin konnte nach kurzer Pause weiter machen.


HG OKT: Lobstaedt, Fasold – Seidel (13/7), Küppers, K. Rohwer (3), Linke, Peters (7/2), H. Rohwer (2), Lübker, Steffek (3), Sievert (2/1), Janechova (3), Pahl (3).
SR: Gehls/Oldenburg (Güstrow).

Z.: 60. – Siebenmeter: 10/10 – 2/1.

Zeitstrafen: 6:12 Minuten .

Rote Karte: Hering (40.).


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