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Kampfschwimmer gewinnen Militär Challenge

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12. OstseeMan-Triathlon: Nicola Rinkens schnellster Schleswig-Holsteiner auf Langdistanz

Glücksburg | Gleich zwei Mal diente die Ostsee als Revier und Namensstifter für einen Triathlon. Während man bei der Premiere des Ostseetriathlons in Eckernförde eher überschaubare Distanzen zu bewältigen hatte, wartete einen Tag später in Glücksburg eine Herausforderung ganz anderen Kalibers: 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 Laufkilometer - eine Distanz von insgesamt 226 km hatten die Triathleten beim 12. OstseeMan-Triathlon zu bewältigen.

Mehrere Einzelkämpfer und Staffeln aus dem Altkreis stellten sich. EMTV-Triathlet Nicola Rinkens setzte das Glanzlicht eines langen Tages. Nach 9:29,37 Stunden war der 42-jährige als Gesamt-14. schnellster Schleswig-Holsteiner. Bei seinem vierten OstseeMan-Start steigerte er seine Bestmarke deutlich. "Ich habe mehr trainiert und an meiner Radschwäche gearbeitet", erklärt Rinkens. Der Eckernförder durfte sich zudem auch über den Altersklassensieg in der M40 und den zweiten Platz in der Gesamtwertung der Militär Challenge freuen.

Zu den jubelnden Athleten in der Zusatzwertung für Bundeswehrangehörige gehörten auch noch drei weitere Soldaten aus Eckernförde. Das Trio der Spezialisierten Einsatzkräfte der Marine (SEKM) mit Schwimmer Rene Kirschke, Radfahrer Bernhard Rechlin und Marathonläufer Jan Germer kam nach 8:42,14 Stunden als viertschnellste der 300 Staffeln ins Ziel und bejubelte den Sieg in der Militär Challenge. Den Triumph der Kampfschwimmer komplettierte die zweite Staffel, die mit Christian Hofmann, Philipp Becker und dem hier als Läufer fungierenden Rene Kirschke in 9:22,31 Stunden den zweiten Platz erkämpfte.

In der Einzelwertung bewies Kathrin Bischoff (Bistensee) in 13:21,16 Stunden (24. Gesamt/5. W30) ebenso ihre Ausdauer wie Jens Friedrich aus Felmerholz (10:16:18 Std./ 58.), Daniel Thieme aus Fleckeby (10:50,25/ 101.) und Andreas Quitte aus Strande (12:28,56 Std./ 280.

Während sich die drei Finisher über ihren Wettkampf freuten, musste ein Triathlonroutinier eine schmerzliche Erfahrung machen. Erstmals in mehr als 25 Jahren als Langstreckentriathlet erreichte Lars Apitz das Ziel nicht. Der 44-Jährige, der für das neu gegründete Team Supreme ins Rennen gegangen war, stieg auf der Laufstrecke vorzeitig aus. Bereits beim Radfahren hatten sich bei ihm gesundheitliche Probleme wieder bemerkbar gemacht, die ihn nach zwei Laufrunden bewegten, erstmals in seiner Karriere die Startnummer vorzeitig abzulegen. "Ich war platt, aber es ist doch ein schwerer Schritt, wirklich auszusteigen. Auf Sparflamme ist eine Langdistanz aber nicht zu machen", stellt Apitz fest. Bereits in der Vorbereitung hatte er aus gesundheitlichen Gründen sein Pensum einschränken müssen. "Das war ein Schlüsselerlebnis. Ich werde sportlich jetzt erstmal kürzer treten", kündigt Apitz an.

Ähnlich erging es auch Merten Radeleff. Der EMTV-Vorsitzende nahm seinen Ausstieg jedoch gelassen. "Die ganzen Arbeiten für unsere Triathlonveranstaltung haben wohl doch zu viel Kraft und Konzentration geraubt." Er konnte sich damit trösten, dass zwei EMTV-Staffeln erfolgreich ins Ziel kamen. Die EMTV-Damen wurden in ihrer Klasse in 12:15,21 Stunden 20., während die Männer nach 10:07,26 Stunden Platz 57 in ihrer Klasse erkämpften.

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erstellt am 06.Aug.2013 | 05:59 Uhr

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