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Handball-Oberliga Frauen : Jugend forscht beim TSV Altenholz

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Handball-Oberliga der Frauen unterlag der TSV Altenholz dem Tabellendritten. Die HG OKT II erhielt eine Lehrstunde.

Altenholz | Der Tabellendritte der Handball-Oberliga der Frauen, SC Alstertal-Langenhorn, liegt dem TSV Altenholz nicht. In eigener Halle musste sich das Team von Hauke Scharff den Gästen aus Hamburg deutlich mit 24:31 geschlagen geben. Für die HG OKT II war es kein schöner Sonntagnachmittag. Die Mannschaft kam beim Tabellenführer TSV Wattenbek gehörig unter die Räder.

TSV Altenholz – SC Alstertal-Langenhorn  24:31 (7:13)

Der TSV hatte das Handicap, dass einige der erfahrenen Spielerinnen, wie Marieke Most, ausfielen. „Sie ist in unserem Spiel ein ganz wichtiger Faktor“, erklärt Trainer Hauke Scharff. Er konnte zwar auf Natalie Tonn zurückgreifen, doch sie allein konnte der Deckung nicht den Halt geben, den die Abwehr gegen den groß gewachsenen und wurfstarken Rückraum benötigt hätte. Zusätzliches Pech hatte Altenholz, dass sich Johanna Horn verletzte und wahrscheinlich bis Ende der Saison ausfallen wird.

Die Gäste aus Hamburg legten ein 5:1 (9.) vor. „Wir haben uns noch einmal auf 4:6 herankämpfen können“, sagt Scharff über den Spielstand nach einer knappen Viertelstunde. Doch es folgten Schwächen in der Chancenverwertung. „Wir haben in der ersten Halbzeit allein vier Siebenmeter vergeben“, berichtet Scharff. Die Gäste nutzten diese Schwäche und setzten sich auf 13:7 zur Pause ab. „Im zweiten Abschnitt haben wir aus der Not heraus ‚Jugend forscht‘ gespielt“, erklärt der Altenholzer Coach, der mit der Leistung seiner Youngster sehr zufrieden war. Dennoch reichte es nicht mehr, um den Gast die Führung noch abzunehmen. Schon nach 42 Minuten hatte SCALA mit 21:12 die Nase vorn. Damit war die Partie entschieden. „Wir haben uns dennoch nicht aufgegeben“, lobt Scharff seine Schützlinge, die den Rückstand zumindest etwas verkleinern konnten.

TSV Altenholz: Guttau, Krass – Böttcher, Hauschild (3), Thiesen, Ohm (5), von Klein (1), Thiesen (3/2), Tonn, Lyke (2), Heil (1), Besteher (9).


TSV Wattenbek – HG OKT II        44:20 (22:10)

„Es waren zwar die gleichen Gesichter, die am vergangenen Wochenende gegen den FC St. Pauli beim 29:21 so toll gekämpft hatten, doch sie waren nicht wiederzuerkennen“, ist HG-OKT-Trainerin Sünje Schütt nach der derben Pleite beim Tabellenführer TSV Wattenbek etwas ratlos. „Wir haben uns fast ohne Gegenwehr ergeben“, so Schütt. Lediglich in den ersten zehn Minuten hielt die HG OKT noch dagegen. Beim 2:4 (9.) war noch nichts verloren. „Dann passte nichts mehr“, erklärt die HG-Trainerin, dass sich ihre Deckung förmlich auflöste und kaum noch bemüht war, die Angriffe der Gastgeberinnen zu stoppen. Wattenbek zog daher schon bis zur Pause zum 22:10 uneinholbar davon. Neben der schwachen Deckung zeigte sich auch der Angriff unsicher, sodass eine hohe Niederlage drohte. Und so kam es dann auch. „Wir haben einfachste Fehler gemacht. Selbst werfen und fangen klappte nicht“, so Schütt, die auf der Bank fast verzweifelte. Dabei wechselte der TSV munter durch. Die HG konnte daraus aber kein Kapital schlagen und bekam nie die nötige Ruhe ins eigene Spiel, sodass es am Ende mit 44:20 eine richtige Packung für die HG OKT II mit auf die Heimreise gab.

HG OKT II: Katzberg, Schubbe – Haudrup (3), Küppers (2), Staack, Niese (4), Krück (4/1), Sasse, Wollborn (3), Greinke (4).

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erstellt am 13.Feb.2017 | 06:00 Uhr

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