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3. Handball-Bundesliga : Jill Sievert droht das Saisonaus

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Rückraumspielerin kugelte sich im Dienstagtraining erneut den Arm aus. Morgen (19 Uhr) tritt die HG OKT bei der HSG Hude/Falkenburg an.

Owschlag | Von der Papierform her ist die HG OKT in der 3. Handball-Liga der Frauen morgen, ab 19 Uhr, beim Schlusslicht HSG Hude/Falkenburg klarer Favorit. Doch so ganz in dieser Rolle sieht sich HG-Trainer Vagn Hansen nach den neuen Ausfällen nicht. Einen ganz schweren Rückschlag erlebte die HG OKT am Dienstag beim Training: Jill Sievert, derzeit die einzige der drei zentralen Rückraumspielerinnen, die nach den Ausfällen von Sarah Jörgensen und Kristin Machau noch übrig geblieben war, kugelte sich erneut den Arm aus. „Was aus ihr wird, muss sich zeigen. Muss sie operiert werden, fällt sie die gesamte Saison aus“, befürchtet Hansen, der nun gezwungen ist, auf dieser zentralen Position zu experimentieren.

„Es gibt zwei Alternativen“, geht der HG-Trainer davon aus, dass Imke Seidel oder Franziska Peters bei der HSG Hude/Falkenburg diese Rolle übernehmen. „Auf jeden Fall ist dieser Ausfall und die damit verbundene Änderung auf der Position eine Rhythmusstörung für mein Team. Wir müssen sehen, wie wir diese verkraften.“ Die HG OKT, die nach der 19:24-Niederlage gegen den VfL Oldenburg II etwas wiedergutzumachen hat, wird von Beginn an auf der Hut sein müssen. „Hude/Falkenburg hatte in Rostock sehr gut gespielt und den Sieg verdient“, fand Hansen auch das Spiel des Schlusslichtes gegen den SV Henstedt-Ulzburg nicht so schlecht. In den Reihen des Gegners stehen einige Spielerinnen, die höherklassige Erfahrung mitbringen. Schon deshalb muss die HG auf der Hut sein und darf ihr Spiel auf keinen Fall schleifen lassen. Gerade in eigener Halle ist die HSG Hude/Falkenburg unberechenbar.

Von Owschlag aus wird wieder ein Bus eingesetzt. Fans haben die Möglichkeit mitzufahren. Abfahrt ist Sonnabend um 13 Uhr in Owschlag.

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