In Potsdam wartet ein Hexenkessel

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14. September 2018, 09:13 Uhr

Für die Handballer des TSV Altenholz steht am Sonntag das erste „richtige“ Auswärtsspiel der laufenden Saison in der 3. Liga Nord an. Nachdem die „Wölfe“ zu ihrem ersten Spiel außerhalb der eigenen Halle eine vergleichsweise kurze Reise nach Neustadt unternahmen, müssen sie nun morgen, ab 16 Uhr, beim selbsternannten Aufstiegsfavoriten VfL Potsdam ran.

Auf dem Papier sieht es dabei ziemlich gut für die „Wölfe“ aus: Die Altenholzer sind nach drei Siegen aus drei Spielen Tabellenführer. Der VfL dagegen startete nicht ganz so lupenrein in die junge Saison – die Potsdamer verloren nach zwei eher knappen Siegen am vergangenen Wochenende bei der zweiten Mannschaft der SG Flensburg-Handewitt mit 27:29. Die Favoritenrolle will TSV-Trainer Mirko Baltic in diesem Spiel trotzdem nicht annehmen: „Die letzten Spiele haben gezeigt, dass Potsdam nicht nur eine starke Mannschaft hat. Auch die Stimmung in der MBS Arena macht es für die Auswärtsmannschaft nicht leichter, trotzdem freuen wir uns natürlich auf die Kulisse.“

Bei den Altenholzern gibt es momentan nahezu nichts zu kritisieren. Nach dem Sieg gegen die Mecklenburger Stiere (44:26) sucht man im Angriff vergeblich nach Verbesserungsbedarf, an der Abwehr kann aber noch gefeilt werden. „Das Rückzugsverhalten hat noch Luft nach oben. Gegen Schwerin hat das zwar gut funktioniert, wir dürfen aber nicht erwarten, dass es am Sonntag genauso läuft. Gerade in der zweiten Welle ist Potsdam sehr stark“, sagt Baltic. Die Voraussetzungen für das Spiel könnten trotzdem kaum besser sein. Außer Michael Nicolaisen sind alle Spieler fit. „Wir sind gerade sehr gut drauf“, sagt Baltic.

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