Handball-Kreisoberliga Förde : „Ich sehe bei uns das Potenzial für die Landesliga“

Zeigt an, wo es lang geht: Gettorf/Osdorf-Trainer Michael Thimm. In dieser Saison hat sich sein Team ganz oben etabliert.
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Zeigt an, wo es lang geht: Gettorf/Osdorf-Trainer Michael Thimm. In dieser Saison hat sich sein Team ganz oben etabliert.

In der Handball-Kreisoberliga Förde der Frauen läuft es gut für die HSG Gettorf/Osdorf. Coach Michael Thimm analysiert sein Team.

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01. Dezember 2017, 06:00 Uhr

Gettorf | Zwar musste die HSG Gettorf/Osdorf die gemeinsame Tabellenführung mit der SG Kiel-Nord am vergangenen Spieltag abgeben, doch mit Platz 2 liegt das Team in der Handball-Kreisoberliga Förde der Frauen immer noch über den eigenen Erwartungen von Trainer Michael Thimm. „Wir wollten besser abschneiden als im Vorjahr, als wir Fünfter waren. Da sind wir auf einem sehr guten Weg“, sagt Thimm. In der EZ spricht der Coach über die Entwicklung seiner Mannschaft und die Ziele.

Stärken


„In vielen Spielen hat sich gezeigt, dass wir die anderen Mannschaft in der Schlussphase körperlich überlegen sind. Das liegt vor allen an Erkan Tasyürek. Er ist ein ehemaliger Spieler von mir und seit dieser Saison unser Athletiktrainer. Die Mädels haben in der Vorbereitung vier Mal die Woche voll mitgezogen und sind jetzt konditionell einfach in einem sehr guten Zustand. Das ist vor allem der Verdienst von Erkan. Außerdem haben wir eine Trainingsbeteiligung von nahezu 90 Prozent in jedem Training. Das zahlt sich aus, und wir kommen zu vielen leichten Toren über die erste und zweite Welle. Ein geiles Pfund ist auch die Abwehr, die immer stärker wird.“

Schwächen


„Wir sind einfach noch nicht so erfahren wie Tabellenführer SG Kiel-Nord. Zudem müssen wir weiter an unserem Positionsspiel arbeiten. Da stockt es manchmal noch.“

Aufstieg


„Wir haben es auch intern besprochen, dass wir das mitnehmen würden, wenn es uns gelingen sollte. Ich glaube, so etwas kann nicht schaden. Allerdings müssten wir uns punktuell dann wohl auch noch mal von extern verstärken. Klar ist aber, dass die SG Kiel-Nord einfach erfahrener ist und auch einen noch breiteren Kader hat. Sie sind sicherlich der Favorit auf den Aufstieg. Sollte es bei uns diese Saison nicht klappen, werden wir es halt wieder versuchen. Ich sehe auf jeden Fall das Potenzial in der Mannschaft, um eine Liga höher zu spielen.“

Fördepokal - 1. Runde

Am Mittwochabend reiste die HSG Gettorf/Osdorf zum zwei Klassen tiefer spielenden Suchsdorfer SV III. Die Mannschaft von HSG-Trainer Michael Thimm ging natürlich hoch favorisiert in die Partie, zumal die Suchsdorferinnen ersatzgeschwächt waren und gerade einmal acht Spielerinnen dabei hatten. So entwickelte sich von Beginn an eine einseitige Partie. Beim 1:3 (3.) erzielte Suchsdorf sein erstes Tor – das zweite fiel erst zum Zwischenstand von 2:12. „Wir haben uns vorgenommen, die Konzentration 60 Minuten lang hoch zu halten. Das ist uns gelungen. Deshalb wurde es am Ende auch sehr deutlich, und die Suchsdorferinnen konnten einem schon etwas Leid tun“, sagt Thimm, der mit seiner Mannschaft am Ende einen 43:6 (22:2)-Kantersieg einfuhr.
HSG Gettorf/Osdorf: Scholz, Kiunke – Griese (5), Baer (5), Bahr (5), M. Dibbern (6), Lübker (1), J. Elscher (8), Goos (4), Wölki (2), D. Dibbern (7).

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