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Handball-Kreisoberliga : HSG vor Zehn-Stunden-Trip für 60 Minuten Handball

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Einmal quer durchs Land geht es für die Eckernförder Kreisoberliga-Handballer beim Gastspiel auf Westerland.

Eckernförde | Mit zwei Auswärtsspielen in Folge bei den beiden führenden Teams der Handball-Kreisoberliga Nord+Nordsee steht die HSG Eckernförde vor der schwierigsten Phase dieser Saison. Morgen geht es, ab 19.30 Uhr, in einem Zehn-Stunden-Trip für 60 Minuten Handball zum 150 Kilometer entfernten Sportzentrum Sylt gegen die bislang allein ungeschlagene SG Westerland/List und eine Woche darauf zu Spitzenreiter HSG Tarp-Wanderup II.

Die SG Westerland/List wurde 1989 aus den Vereinen TSV Westerland und Sportfreunde List gegründet und ist Deutschlands nördlichste Handballmannschaft. „Wir sind hier ein bisschen wie Asterix und dieses gallische Dorf“, sagte einst schmunzelnd der Mitbegründer der SG, Peter Schnittgard, der mit dem 49-jährigen Olaf Rogge den ehemaligen SHHV-Verbandstrainer mit A-Lizenz für die Mission Landesliga gewinnen konnte, die nach zwölf Siegen und einem Unentschieden ohne Niederlage sechs Spieltag vor Ende der Saison greifbar nahe ist.

„Wir gehen ohne große Erwartungen in dieses Spiel und wollen ein paar neue Erfahrungen für Spiele sammeln, die für unser Ziel, den Klassenerhalt, wichtiger sind“, sagt HSG-Trainer Heiner Petersen. Nach dem 25:33 im Hinspiel ist klar, dass die Eckernförder Außenseiter sind, doch die HSG hat dort nichts zu verlieren, während sich die Insulaner keinen Ausrutscher erlauben dürfen, wenngleich die Sylter aus sieben noch ausstehenden Spielen nur noch acht Punkte für den Aufstieg benötigen.

Wenig erfreulich aus Eckernförder Sicht ist, dass das HSG-Trainergespann Heiner Petersen und Uli Hedtke zurzeit ein paar angeschlagene Spieler zu beklagen hat, denn Rückraumspieler Marvin Kraack und Torjäger Jost Andreas laborieren an einer Verletzung, während sich Spielmacher Christian Levien von einer Erkältung erholen muss.

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