Handball-Kreisoberliga : HSG und MTV dürfen strahlen

Ann Kathrin Griese (am Ball) von der HSG Gettorf/Osdorf hat sich den schweren Wurf über acht Kieler Abwehrarme genommen.
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Ann Kathrin Griese (am Ball) von der HSG Gettorf/Osdorf hat sich den schweren Wurf über acht Kieler Abwehrarme genommen.

Gettorf/Osdorf ringt Spitzenreiter Kiel-Nord einen Punkt ab. Der MTV Dänischenhagen siegt deutlich beim Tabellenschlusslicht.

shz.de von
13. Dezember 2017, 06:00 Uhr

Gettorf | Strahlende Gesichter gab es am vergangenen Spieltag bei den Handball-Frauenmannschaften der HSG Gettorf/Osdorf und des MTV Dänischenhagen. Die HSG hatte Tabellenführer SG Kiel-Nord im Spitzenspiel der Kreisoberliga Förde zu Gast und sorgte mit dem 21:21 (9:10) beim Spitzenreiter für den ersten Punktverlust. Der MTV Dänischenhagen musste zum Kellerduell bei der SG Handball Eidertal antreten. Das Team von Trainer Per Bartz setzte sich deutlich mit 22:13 (12:7) beim Schlusslicht durch.


HSG Gettorf/Osdorf – SG Kiel-Nord       21:21 (9:10)

Beiden Teams merkte man die Nervosität an. „Die erste Viertelstunde war von vielen Ballverlusten auf beiden Seiten geprägt“, berichtet HSG-Trainer Michael Thimm, dass auch seine Mannschaft erst nach dem 5:5 (15.) besser ins Spiel kam. Von da an wurde mit offenem Visier gespielt. Es blieb aber bei wenigen Toren. Die Gäste legten ein 10:9 zur Pause vor. „Wir haben nach dem Wechsel lange Zeit überhaupt nicht zu unserem Spiel gefunden“, sagt Thimm. Er und sein Team sahen sich plötzlich einem 15:19 (46.) gegenüber. „Wir haben dann die Abwehr auf 5:1 umgestellt und bekamen dadurch den starken Rückraum der Gäste in den Griff“, nennt der HSG-Coach eine wichtige Maßnahme. Zudem profitierte sein Team erneut von konditionellen Vorteilen. Beim 19:21 (55.) war die HSG wieder dran und in den verbleibenden Minuten sorgten die Tore von Nina Wölki und Dorothea Dibbern noch für die gerechte Punkteteilung.

Tore für die HSG Gettorf/Osdorf: D. Dibbern (7), J. Elscher (6/3), K. Goos (4/2), Bahr (1), M. Goos (1), Wölki (1) und Peters (1/1).



SG Handball Eidertal – MTV Dänischenhagen   13:22 (7:12)

„Wir haben uns anfänglich zu viele Fehler geleistet. Bei einigen Gegenstößen haben wir die Chancen leider liegen gelassen“, berichtet MTV-Trainer Per Bartz, dass es ein alles andere als optimaler Start in die Partie für sein Team war. Nach dem 3:3 fand der MTV besser zu seinem Spiel und legte ein 6:4 vor. Der Knoten platzte dann endgültig nach dem 9:7 (24.), als die Gäste einen starken Lauf zum 12:7-Halbzeitstand hinlegten. „Danach haben wir unsere Sicherheit wiedergewonnen“, lobt Bartz, der insbesondere in Torfrau Melina Kalwey einen starken Rückhalt sah. Sie entschärfte drei Siebenmeter und fischte auch reihenweise weitere Würfe der Eidertalerinnen raus. Der MTV überrannte bis zur Schlusssirene mit seinem Tempospiel die SG.


Tore für den MTV Dänischenhagen: Ottsen (8/3), Dörhage (3), S. Lehne (3), Schlegel (3), Volp (2), Schumacher, Seemann und Kayma (je 1).


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