Handball-Kreisoberliga : HSG Gettorf/Osdorf mit drei Neuzugängen aus Dänischenhagen

Linda Schumacher wirft zukünftig ihre Tore für die HSG Gettorf/Osdorf.
Linda Schumacher wirft zukünftig ihre Tore für die HSG Gettorf/Osdorf.

Nach dem verpassten Landesliga-Aufstieg will HSG-Trainer Michael Thimm mit einem verstärkten Kader in der kommenden Saison den Aufstieg nachholen.

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31. Mai 2018, 06:00 Uhr

Gettorf | Der verpasste Aufstieg in die Handball-Landesliga ist für die HSG Gettorf/Osdorf abgehakt. Der Blick richtet sich wieder nach vorne und dabei natürlich vor allem auf die kommende Spielzeit in der Kreisoberliga Förde der Frauen. Die Kaderplanung konnte bereits frühzeitig angeschoben werden und Trainer Michael Thimm freut sich, dass sich drei Spielerinnen vom benachbarten MTV Dänischenhagen seinem Team angeschlossen haben. So wird der Kader in der Breite und auch in der Spitze noch stärker.

Mit Linda Schumacher, Janne Klaß und Natalie Grabowski haben drei Youngster den Weg aus Dänischenhagen zur HSG Gettorf/Osdorf gefunden. „Es freut mich natürlich sehr, dass sie zu uns gekommen sind“, sagt Thimm, der aber klar stellt, dass das Trio von sich aus auf die HSG zugekommen ist. Schumacher war in der vergangenen Saison eine Säule im MTV-Spiel und die erfolgreichste Torschützin. Janne Klaß folgt auf Platz zwei der internen Torjägerliste des MTVD. Natalie Grabowski war zudem die Spielerin mit den meisten Einsätzen im Dänischenhagener Trikot in der abgelaufenen Spielzeit.

Zudem freut sich Thimm, dass mit Finja Elscher eine weitere wichtige Spielerin in der kommenden Saison nach einem Auslandsaufenthalt wieder dabei sein wird. Allein diese vier werden für Entlastung bei den Stammspielerinnen sorgen, die gerade zum Ende der Spielzeit ziemlich auf dem Zahnfleisch gingen. Ebenfalls fest im Kader werden die A-Jugendlichen Merlin Schaaf und Torhüterin Nubiana Andresen stehen. „Sie sind zwei riesengroße Talente, müssen aber natürlich erst einmal mit der Körperlichkeit bei den Erwachsenen klar kommen“, sagt Thimm.

Bereits am 5. Juni wird sich die HSG wieder zum Training treffen. Allerdings nur in einer ersten, etwa dreiwöchigen Phase, bevor die richtige Vorbereitung am 9. Juli startet. Ab dann wird daran gearbeitet, den verpassten Aufstieg nachzuholen. „Ich wäre wohl ein schlechter Trainer, wenn ich nach Platz zwei sagen würde, jetzt wollen wir Dritter werden. Natürlich wollen wir in der nächsten Saison den Aufstieg schaffen“, sagt Thimm.

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