Handball-Landesliga Süd : HSG Gettorf/Osdorf bricht nicht in Panik aus – starker TSV Wattenbek II zu Gast

Auf sie mit Gebrüll: Lisa-Marie Bahr (li.) und ihre HSG Gettorf/Osdorf wollen gegen den TSV Wattenbek II eine Überraschung schaffen.
Auf sie mit Gebrüll: Lisa-Marie Bahr (li.) und ihre HSG Gettorf/Osdorf wollen gegen den TSV Wattenbek II eine Überraschung schaffen.

Gettorf/Osdorf empfängt Sonntag den Tabellenzweiten aus Wattenbek.

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06. Dezember 2019, 13:05 Uhr

Die gute Nachricht für die Landesliga-Handballerinnen der HSG Gettorf/Osdorf ist, dass am Sonntag wieder ein Heimspiel ansteht. Denn alle bisherigen acht Saisonpunkte, holte das Team von Trainer Michael Thimm in der heimischen Parkschul-Halle. Die weniger gute Nachricht ist, dass am Sonntag, der Anwurf erfolgt um 15.15 Uhr, der Tabellenzweite TSV Wattenbek zu Gast ist. „Und das wird sehr schwierig“, sagt Thimm und hat auch gute Gründe für seine Aussage parat.

Wattenbek hat mehrere Stärken

Die Zweitvertretung des TSVW setzte sich nämlich sowohl aus erfahrenen Spielerinnen wie Nina und Mirja Schulz oder auch Tanja Potratz und einigen flinken A-Jugendlichen mit Doppelspielrecht zusammen. „Das macht sie sehr gefährlich, da sie über die Erfahrenen aus dem Positionsspiel zum Erfolg kommen, aber auch das schnelle Umschaltspiel gut beherrschen“, so Thimm.

HSG-Vorteil: Keine Backe erlaubt

Welche Klasse die erfahrenen Spielerinnen des TSV Wattenbek II haben, wird deutlich, wenn man weiß, dass sie wesentlichen Anteil am damaligen Drittligaaufstieg der ersten Mannschaft hatten. Allerdings: „Solche Halbprofis mögen es überhaupt nicht, ohne Backe zu spielen. Das ist für uns sicherlich ein Vorteil“, sagt Thimm, der bis auf die beiden Torhüterinnen Johanna Kiunke und Svenja Nielsen alle Spielerinnen dabei hat. Daniela Kuhlmann aus der zweiten Mannschaft wird dem Thimm-Team nicht erneut im Tor aushelfen, da sie dann festgespielt wäre.

Bei uns bricht aber niemand in Panik aus, auch wenn wir das Heimspiel gegen Wattenbek nicht gewinnen. Wir haben noch eine Rückrunde vor uns und wissen, was wir können Michael Thimm, HSG Gettorf/Osdorf
 

Da die HSG auswärts weiterhin eine Niederlage nach der anderen kassiert, ist sie auf den drittletzten Platz abgerutscht. „Bei uns bricht aber niemand in Panik aus, auch wenn wir das Heimspiel gegen Wattenbek nicht gewinnen. Wir haben noch eine Rückrunde vor uns und wissen, was wir können“, glaubt Thimm fest an seine Mannschaft.

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