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Handball-Kreisoberliga : HSG Eckernförde kehrt mit achtbarem Ergebnis vom Titelfavoriten SG Westerland zurück

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Handball-Kreisoberliga Nord der Männer zog sich die HSG Eckernförde beim Titelfavoriten SG Westerland/List achtbar aus der Affäre.

shz.de von
erstellt am 23.Feb.2016 | 06:00 Uhr

Eckernförde | Vor der ungewöhnlichen Kulisse von mehr als 200 den Gegner anfeuernden Zuschauern verstand es die HSG Eckernförde am 15. Spieltag der Handball-Kreisoberliga Nord+Nordsee beim Meisterschaftsfavoriten SG Westerland/List, sich achtbar aus der Affäre zu ziehen. Gegen den Überflieger dieser Klasse blieb sie zwar chancenlos, zeigte aber ein furchtloses Auftreten und musste sich mit 22:32 (12:18) geschlagen geben.

„Es war für unsere junge Truppe vor den 200 Zuschauern eine völlig ungewohnte Situation, die sie gut gemeistert hat. Die Jungs haben alles gegeben und verdienen meinen ganzen Respekt. Die Platzherren waren sehr gute, athletische Einzelkönner mit hohem Erfahrungsschatz“, zeigt sich HSG-Trainer Heiner Petersen ziemlich beeindruckt von der Leistung seiner Mannschaft, der des Gegners sowie der gesamten Atmosphäre. „Wir haben gegen den Aufsteiger verloren, aber an Selbstvertrauen gewonnen.“

Westerland/List-Trainer Lars Schnittgard sagt über die Entwicklung seines erfolgreichen Teams: „Wir hatten den Aufstieg definitiv nicht als Ziel gehabt, da wir als Neulinge der Liga gar nicht wussten, was uns erwartet. Wir sahen die neue Liga nicht als Sprungbrett, sondern als Herausforderung. Aber klar ist, wenn wir am Ende den Aufstieg schaffen, dann gehen wir natürlich gerne in die Landesliga hoch.“ Für den Eckernförder Coach war es wichtig, dass alle Spieler zum Einsatz kamen, auch in ungewohnten Positionen. Mit diesen Experimenten hat der Übungsleiter Erfolg gehabt.

Die Platzherren gerieten früh auf die Erfolgsspur und nahmen ein 18:12 mit in die Halbzeit. Als es nach dem Wiederanpfiff sogar zu einer 12-Tore-Führung beim 24:12 (47.) kam, drohte es zum Debakel zu kommen. Doch die Ostseestädter stemmten sich noch einmal dagegen und verkürzten den Rückstand am Ende auf zehn Tore.


HSG Eckernförde: Mertens, Wischer – N. Krohn, Glowalla, Andreas (2), Carstensen (1), Riesen (2), Kraack (4), Levien (2), J. Marten, Kroniger (7), Huth.


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