Handball : HSG Eckernförde hadert mit drei nicht gegebenen Toren

Mit Björn Burghardt, Jan Hansen und Frederik Bindzus (v. li.) versuchen 111 Jahre den 18-jährigen Eckernförder Jost Andreas am Torwurf zu hindern – neun Mal, wie hier, vergebens.
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Mit Björn Burghardt, Jan Hansen und Frederik Bindzus (v. li.) versuchen 111 Jahre den 18-jährigen Eckernförder Jost Andreas am Torwurf zu hindern – neun Mal, wie hier, vergebens.

Ein Unentschieden der turbulenteren Art erlebten die Kreisoberliga-Handballer der HSG Eckernförde im Heimspiel gegen den HKUF Harrislee.

shz.de von
16. Februar 2016, 06:00 Uhr

Eckernförde | Auf der einen Seite war die HSG Eckernförde am Ende froh darüber, gegen den HKUF Harrislee ein Unentschieden geschafft zu haben, doch in erster Linie haderten die Gastgeber mit drei Toren, die nicht gegeben wurden, weil die Torschützen zuvor gefoult wurden und die Unparteiischen es nicht verstanden, die Vorteilsregeln mit Fingerspitzengefühl umzusetzen. So gab es am 14. Spieltag der Handball-Kreisoberliga Nord+Nordsee mit 23:23 eine Punkteteilung.

Auf Eckernförder Seite vermissten die Trainer die Leichtfüßigkeit der Jugend gegen die deutlich älteren und schwereren Harrisleer. Mit Gegenstößen sollte das Spiel schnell gemacht werden, doch die blieben vollständig aus.

„Unsere junge Truppe hat keine Mittel gegen den erfahrenen Gegner gefunden. Die körperliche Überlegenheit gepaart mit der deutlich größeren Erfahrung hat den Ausschlag gegeben, außerdem haben die Schiedsrichter unsere Angriffsbemühungen nicht immer belohnt, denn erarbeitete spielerische Vorteile wurden mehrfach viel zu früh abgepfiffen. Gleichwohl haben wir am Ende Glück gehabt, doch noch einen Punkt gewonnen zu haben“, sagt HSG-Trainer Heiner Petersen. Mitte der ersten Hälfte gelang es den Eckernfördern, sich mit drei Toren abzusetzen. Jost Andreas war mit sieben Treffern der Spieler der ersten Halbzeit. In diese Phase hinein wurde das erste Tor nicht anerkannt, im Gegenzug fiel das 11:9 (25.) und mit 12:12 ging es in die Kabinen.

Erheblich besser aufgestellt startete HKUF in den zweiten Spielabschnitt – und führte plötzlich mit vier Toren beim 22:18 (49.), auch weil erneut zwei Tore keine Anerkennung fanden. Doch Eckernförde kam wieder zurück. Beim 23:22 war der Sieg nahe, doch Jacob Grünig glich zum 23:23 aus. Den letzten Angriff des Spiels hatte die HSG und Dennis Kronigers Wurf krachte gegen den Pfosten – Abpfiff.

„Wir befinden uns in Sachen Klassenerhalt dennoch im Soll“, sagt Petersen, der in den kommenden zwei Spielen gegen die Topteams der Liga keine Punkte erwartet. „Die wollen wir danach gegen Mannschaften auf Augenhöhe wieder holen.“

HSG Eckernförde: Mertens, Wischer – N. Krohn (3), Glowalla, Andreas (9), Carstensen (2), Riesen (1), Kraack (1), Levien (1), J. Marten (1), Kroniger (5), Huth.
SR: Friedrichsen/Widderich.
Zeitstrafen: 3:4. – Zuschauer: 60.

 



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