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Handball-Kreisoberliga : HSG Eckernförde gegen das Schlusslicht von der Rolle

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Handball-Kreisoberliga Nord+Nordsee der Männer kassierte die HSG Eckernförde eine überraschende Heimniederlage gegen das Tabellenschlusslicht HSG Jörl/Doppeleiche Viöl.

Eckernförde | Jeder hat mal einen schwarzen Tag. Wenn man diesen aber zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt nimmt, so, wie die HSG Eckernförde im „Vier-Punkte-Spiel“ gegen Schlusslicht HSG Jörl/Doppeleiche Viöl, kann es eine Entwicklung herbeiführen, die keiner wollte. Die Eckernförder zeigten am Wochenende ihr schlechtestes und Jörl/Viöl ihr bestes Spiel in dieser Saison der Handball-Kreisoberliga Nord+ Nordsee, das mit einer leistungsgerechten 24:29 (12:15)-Niederlage der Gastgeber endete.

„Wo dieser Verein plötzlich leistungsfähige Spieler hernimmt, die die Tabelle völlig auf den Kopf stellt, ist mir ein Rätsel. Diesem Team konnten wir lediglich 25 Minuten Paroli bieten. Mehr war diesmal nicht drin“, sagt Eckernfördes Trainer Heiner Petersen, der aus dem Staunen nicht heraus kam. Allerdings fehlte ihm Moritz Riesen vorne wie hinten, und auch ein gut aufgelegter Torhüter Ben Wischer hätte geholfen, doch der verstauchte sich beim Aufwärmen vor dem Spiel den rechten Fuß. Jetzt muss die HSG aus den drei restlichen Begegnungen mindestens zwei Punkte holen, um nicht doch noch in den Abstiegsstrudel zu geraten.

Nach dem 12:11 (25.) gerieten die Eckernförder mit 12:13 (28.) erstmals in Rückstand, der beim 12:15 bis zur Pause auf drei Tore anwuchs. Beim Stand von 14:18 (36.) gab es von Seiten der Platzherren noch einmal ein Aufbäumen bis hin zur 19:18-Führung (45.), doch kostete diese Aufholjagd so viel Kraft, dass die Gäste fast mühelos nicht nur den alten Vorsprung mit 23:20 (54.) zurück holten, sondern sogar noch weiter bis zum 29:24-Endstand ausbauten.

„Meine Mannschaft hat mit viel Selbstvertrauen gezeigt, dass sie unbedingt gewinnen wollte. Wir ließen die Eckernförder in der entscheidenden Phase nicht zur Entwicklung kommen. Wir haben uns noch nicht aufgegeben“, sagt Jörls Trainer Rolf Hänsel erfreut, der mit diesem Sieg die Rote Laterne des Tabellenschlusslichts an den MTV Heide abgab.

Am Sonnabend hat die HSG Eckernförde (7.) ab 16.15 Uhr in der Sporthalle Silberstedt beim Tabellennachbarn HC Treia/Jübek II (8.) anzutreten, den man im Hinspiel 32:20 besiegte.

HSG Eckernförde: Mertens, Wischer – N. Krohn (1), Glowalla, Domke, Levien (4), J. Marten, Andreas (1), Heldt (6), Kroniger (5), Kraack (5), Howorek, Carstensen, Fleischmann.
Zuschauer: 60

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erstellt am 08.Mär.2016 | 06:00 Uhr

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