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3. Handball-Liga : HG OKT mit standesgemäßem Sieg im letzten Heimspiel

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Im letzten Heimspiel der Saison kamen die Frauen der HG OKT in der 3. Handball-Liga zu einem ungefährdeten Sieg gegen das Tabellenschlusslicht und Absteiger HSG Hude/Falkenburg.

shz.de von
erstellt am 18.Apr.2016 | 06:00 Uhr

Owschlag | Fast unbemerkt vollzog sich das Dankeschön für die geleistete Arbeit des HG-OKT-Vorstands Jann Wichmann an den scheidenden Trainer Vagn Hansen, vor Spielbeginn vor den etwa 80 Zuschauern in der Geestlandhalle in Kropp.

Mit viel Sand im Getriebe begann dann anschließend auch das letzte Heimspiel dieser Saison in der 3. Handball-Liga Nord der Frauen zwischen der HG OKT und dem Absteiger HSG Hude/Falkenburg. Während die Gastgeberinnen ihre um Klassen höhere spielerische und konditionelle Überlegenheit zwar von Beginn an demonstrierten, konnten aussichtsreiche Torgelegenheiten zunächst aber nicht genutzt werden. Viel zu häufig wurde im Abschluss nur das Gehäuse getroffen oder aber die stärkste Spielerin auf Seiten Hude/Falkenburg, Torfrau Katharina Woltjen, vereitelte. Einzig Svenja Pahl zeigte am Kreis eine zufriedenstellende Leistung. Beim Stand von 13:12 für OKT wurden die Seiten gewechselt.

Mit einem entscheidenden Unterschied diktierten die Gastgeberinnen nach Wiederanpfiff weiterhin das Spielgeschehen: Die Torchancen wurden von nun an besser genutzt. Es reihte sich ein erfolgreicher Gegenstoß an den anderen. Hude/Falkenburg wirkte überfordert. Als daraufhin Gäste-Trainer Dean Schmidt auch noch seine Abwehr komplett offensiv ausrichtete, kam seine Mannschaft völlig aus dem Tritt. Diese bei geöffneter Tür ausgesprochene Einladung nahm die HG gerne an und zog auf zwölf Tore davon. „Wenn wir von Beginn an unsere Chancen besser genutzt hätten, wäre das Ergebnis noch eindeutiger ausgefallen. Ein Sonderlob für ihre ausgesprochen gute Leistung sowohl in der Abwehr als auch im Angriff spreche ich Jacqueline Küppers aus. Ihre Einsatz- und Laufbereitschaft machte heute den Unterschied“, ist Hansen aber auch insgesamt zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Herauszustellen ist aber auch der gelungene Wiedereinstieg von Imke Seidel. Sie bekam nach ihrer längeren Verletzungspause erstmals wieder Einsatzzeiten und rechtfertigte dieses Vertrauen mit sechs Feldtoren.

Dean Schmidt, Trainer der HSG Hude/Falkenburg, sieht ein großes Problem seiner Mannschaft in einer gewissen Unreife. „Wir hatten als Aufsteiger in der vorherigen Liga quasi keine Konkurrenz. An die wesentlich anspruchsvollere Aufgabe in der 3. Liga müssen wir uns gewöhnen. Wir wollen nächstes Jahr besser vorbereitet wieder aufsteigen.“

HG OKT: Lobstaedt, Fasold – Küppers (4), Seidel (6), K. Rohwer (4), Steffek (5), Pahl (6), Linke (2) , H. Rohwer (2), Machau (7/6), Lübker (1), Janeckova.

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