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Handball : HG OKT II holt ersten Auswärtssieg

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Handball-Oberliga der Frauen siegte die HG OKT dank überragender Torhüterinnen 30:20 beim TSV Ellerbek. Der TSV Altenholz lag lange vorne.

shz.de von
erstellt am 18.Jan.2016 | 06:00 Uhr

Owschlag | Nachdem am vergangenen Wochenende mit dem 32:19 über die SG Altona der erste Saisonsieg gelang, hat die HG OKT II in der Handball-Oberliga der Frauen nun auswärts nachgelegt. Beim TSV Ellerbek gelang den Schützlingen von Trainerin Sünje Schütt mit dem 30:20 (15:9) der erste Auswärtserfolg. Der TSV Altenholz unterlag beim TSV Wattenbek knapp mit 21:23 (14:11).

TSV Ellerbek – HG OKT II      20:30 (9:15)

„Jetzt zahlt sich langsam aus, was wir vor Wochen angeschoben haben“, meint HG-Co-Trainer Clemens Propf. Überragend war in Ellerbek die Leistung der beiden HG-Torhüterinnen Sophie Fasold und Marie Katzberg. „Sie haben über 30 schwere Bälle abgewehrt“, lobt der Co-Trainer. Doch nicht nur die Torhüterinnen zeigten eine starke Leistung. Propf durfte sich zudem über eine kaum zu überwindende Deckung freuen, die Ellerbek den Zahn zog. „Wir haben sehr konzentriert gedeckt, waren schnell auf den Beinen und haben den Gastgeber einfach nicht zur Entfaltung kommen lassen.“ Die Defensivarbeit war für den HG-Co-Trainer ein Grundstein des Erfolges. Dazu stimmte es aber auch im Angriff. Die HG spielte nicht nur auf Tempo, sondern zeigte auch Geduld im Positionsspiel, wartete auf ihre Chance und nutzte diese eiskalt.

Der TSV Ellerbek, bisher keinesfalls „Fallobst“ in der Oberliga, konnte lediglich bis zum 7:7 (16.) mithalten. Mit einem Zwischenspurt setzten sich die Gäste auf 11:7 ab. Der Schock bei den Ellerbekerinnen saß sehr tief. Die HG OKT nutzte die Chance, um die Führung über 12:8 bis zur Pause auf 15:9 auszubauen. Damit aber nicht genug. „Wir haben dann einen richtigen Lauf bekommen“, freut sich Propf darüber, dass seine Mannschaft nach der Pause dort weitermachte, wo man vor dem Wechsel aufgehört hatte. Als die HG OKT auf 21:12 wegzog, brach der Widerstand der Gastgeberinnen endgültig zusammen. Die HG OKT II hatte keine Mühe, die Partie sicher mit 30:20 nach Hause zu schaukeln.

HG OKT II: Fasold, Katzberg – Stachowski (5), Hermann (1), Trceziok (3), Krück (3), S. Jöns (1), Ewert (1), Niese (5/4), Seidel (4), Machau (2), Sieck-Pahl, Greinke (5).


TSV Wattenbek – TSV Altenholz      23:21 (11:14)

Auch wenn es erneut noch nicht zu einem Sieg bei einer der stärksten Mannschaften der Liga reichte, der TSV Altenholz scheint langsam auf dem Weg zu sein, an alte Form anzuknüpfen. Beim TSV Wattenbek hieß es zwar am Ende knapp 23:21 für den Gastgeber, doch bis zur 51. Minute bestimmte die dezimierte Altenholzer Mannschaft das Geschehen und führte teilweise deutlich. „Schade, unter anderen Umständen wäre mehr drin gewesen. So aber fehlte am Ende die Kraft“, sagt der Altenholzer Trainer Hauke Scharff.

„Wir haben das Spiel gleich zu Beginn in die Hand genommen und sind in Führung gegangen“, berichtet Scharff. Diese Führung behielt der Gast auch beim 14:11 zur Pause inne. Auch nach dem Wechsel bestimmte vorerst der TSV Altenholz, der sehr gut in der Deckung stand, das Geschehen weiter. „Wir haben in der Abwehr super gestanden und hatten in Marion Albrecht einen starken Rückhalt“, freut sich der Altenholzer Trainer auch über die gute Torwartleistung. Im Angriff war es Nina Lyke, die nicht nur geschickt die Fäden zog und ihre Mitspielerinnen in Position brachte, sie beteiligte sich auch selbst mit an den Torerfolgen.

Bis zum 19:19 hatte der TSV Altenholz vorgelegt. Erst in den letzten acht Minuten konnte der TSV Wattenbek mit 20:19 erstmals die Führung übernehmen. „Wir sind dann diesem Tor hinterher gerannt und haben dann, als wir nach dem 21:22 die Deckung aufmachen mussten, das 21:23 gefangen“, schildert Scharff den Verlauf der Schlussphase und sah insgesamt eine unglückliche Niederlage seines Teams.

TSV Altenholz: Albrecht, Guttau – Hauschild (2), Haase (4), Ohm (1), Thümer (4), Tonn (4), Lyke (6), Rütz, Seidel, Besteher.

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