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Handball : HG OKT II gibt die Rote Laterne ab

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Handball-Oberliga der Frauen ist die HG OKT II nach dem Heimsieg gegen den AMTV Hamburg nicht mehr Schlusslicht. Die jüngste Altenholzer Aufholjagd wird in Bredstedt schon wieder gestoppt.

shz.de von
erstellt am 08.Feb.2016 | 06:00 Uhr

Owschlag | Die HG OKT II hat die „Rote Laterne“ in der Handball-Oberliga der Frauen abgegeben. Das bisherige Schlusslicht setzte sich in eigener Halle überraschend mit 21:17 (15:7) gegen den Tabellenzweiten AMTV Hamburg durch und gab damit den letzten Tabellenplatz an die SG Oeversee/Jarplund-Weding ab, die gegen die HSG Jörl/DE Viöl mit 21:29 unterlag. „Wir haben einen richtig gebrauchten Tag erwischt“, ärgert sich der Altenholzer Trainer Hauke „Howy“ Scharff über die vermeidbare 27:30 (11:14)-Niederlage beim Aufsteiger Bredstedter TSV.

HG OKT II – AMTV Hamburg    21:17 (15:7)

„Es war kein schönes Spiel, doch im Abstiegskampf ist so etwas auch nicht zu erwarten“, ist HG-Trainerin Sünje Schütt nach den 60 Minuten heilfroh, diesen Sieg eingefahren zu haben. Ob dieser am Ende Auswirkungen auf den Klassenerhalt haben wird, muss sich noch zeigen. Die HG OKT II konnte in diesem wichtigen Spiel wieder auf Hilfe aus der ersten Mannschaft bauen. Anfänglich lief deshalb das Spiel auch noch nicht rund. „In der Abwehr stand niemand neben seiner gewohnten Nebenspielerin, und auch im Angriff fehlte die Feinabstimmung“, ist Schütt dennoch mit der Leistung in der ersten Halbzeit zufrieden. Ihre Mannschaft setzte sich nach dem 3:3 bis zum Seitenwechsel auf 15:7 ab.

Die zweite Halbzeit war dann aber ganz das Gegenteil. Die Gastgeberinnen verloren den Spielrhythmus und warfen nur noch sechs Tore. „Ein Glück, dass wir in der ersten Halbzeit eine so klare Führung herausgespielt hatten“, sagt Schütt, die im zweiten Durchgang mächtig bangen musste. Der Gast warf sechs Tore in Folge, ehe die Owschlagerinnen ihr erstes Tor erzielten, und kam so auf 13:16 heran. Es sollte aber noch enger für die HG OKT werden. Beim 15:16 war sogar der Anschlusstreffer für die Gäste gefallen. „Ein Glück, dass wir danach wieder anfingen, Handball zu spielen“, ist die HG-Trainerin froh über den 21:17-Erfolg.

HG OKT II: Katzberg, Lobstaedt – Stachowski (3), Hermann (1), Krück (2/2), Ewert (1), Kotschmar (1), Niese (1), Greinke (2), Sieck-Pahl, Trecziok (1), Seidel (5), Steffek (2), Peters (2).

Bredstedter TSV – TSV Altenholz    30:27 (14:11)

Die Gäste erwischten einen verheißungsvollen Start und lagen mit 7:4 vorne. Danach gerieten sie allerdings völlig aus dem Tritt. „Was nützt es, wenn unsere beiden Torfrauen halten, was es zu halten gibt, die Deckung aber einfach nicht eingreift?“, ärgert sich TSVA-Trainer Hauke Scharff. „Wir haben Bredstedt zu viel Freiraum eingeräumt und sie so zu einfachen Toren kommen lassen“, berichtet Scharff, der mit ansehen musste, wie seine Mannschaft nach dem 7:4 gleich viermal frei vor dem Gehäuse kläglich scheiterte, und der Gastgeber so das Spiel schnell drehte. Nach dem 7:7 ging Bredstedt selber in Führung und legte zur Pause ein 14:11 vor.

Dieser Rückstand hatte den TSV Altenholz merklich geschockt. Das Angriffsspiel lief seit der anfänglichen Führung auch nicht mehr rund. Die Gäste fielen nach der Pause noch weiter zurück. „Meine Mannschaft hat sich nach dem 20:28 in der 50. Minute noch einmal zusammengerissen und zumindest den Rückstand verkürzt“, ist Scharff froh, am Ende die Niederlage mit 27:30 zumindest in Grenzen gehalten zu haben. „Wir müssen nun sehen, dass wir woanders die Punkte holen“, sagt der Altenholzer Coach, der mit seiner Mannschaft auf keinen Fall in die Abstiegszone abgleiten möchte.

TSV Altenholz: Albrecht, Guttau – Hauschild (3), Detlefsen (3), Thiesen (2), Ohm (4), Most (7/2), Rohwer, Thümer (2), Tonn (1), Lyke (4), Rütz, Besteher (1).

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