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3. Handball-Liga : HG OKT experimentiert erfolgreich

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der 3. Handball-Liga Nord der Frauen kam die HG OKT zu einem 38:20-Kantersieg beim Tabellenschlusslicht HSG Hude/Falkenburg – und konnte dabei gegen Ende sogar etwas experimentieren.

shz.de von
erstellt am 06.Dez.2015 | 18:08 Uhr

Hude | „Wir wollten schnell eine Grundlage in Form eines Vorsprungs herstellen, um dann zu probieren, wie wir in Zukunft mit unserem dezimierten Kader spielen können“, hatte HG-OKT-Trainer Vagn Hansen seiner Mannschaft vor dem Spiel beim Schlusslicht der 3. Handball-Liga der Frauen, HSG Hude/Falkenburg, mit auf den Weg gegeben. Von Beginn an wollte der Gast konzentriert und druckvoll auftreten – was auch gelang. „Meine Mannschaft hat die Vorgaben sehr gut umgesetzt“, lobt der Coach nach dem deutlichen 38:20 (18:8)-Erfolg.

Nicht nur die HG OKT ging ersatzgeschwächt in diese Partie. Auch der Gastgeber hatte personelle Probleme. „Hude/Falkenburg hat ebenso wie wir die Chance genutzt, neue Formationen einzuspielen“, sagt Hansen. Jedoch lief es bei den Gastgeberinnen nicht so erfolgreich wie bei seiner Mannschaft. Die riss schnell mit 4:0 und 8:2 (14.) die Führung an sich. „Wir haben schon ab Mitte der ersten Halbzeit angefangen, zu experimentieren“, berichtet Hansen, der mit dem Resultat zumindest phasenweise zufrieden war. „Einige Variationen haben sehr gut geklappt, andere müssen wir noch überarbeiten. Sie liefen nicht so gut“, erklärt Hansen. Dennoch bestimmten die Schleswig-Holsteinerinnen immer das Geschehen und bauten bis zur Pause die Führung auf 18:8 aus.

Gleich nach dem Wechsel zeigte die HG eine starke Phase, und baute den Vorsprung innerhalb von zehn Minuten auf 25:10 aus. „Danach schlichen sie, wie es bei einer so deutlichen Führung leicht vorkommt, einige Leichtsinnsfehler ein. Ich habe deshalb in der Schlussphase noch einmal die Mannschaft aufgefordert in der Abwehr mehr zur Sache zu gehen“, freut sich Hansen darüber, dass seine Schützlinge in den letzten Minuten noch einmal stark in der Deckung auftrumpften und auch im Angriff wieder zulegten.

HG OKT: Lobstaedt, Fasold – Seidel (3/2), Küppers (5), K. Rohwer (3), Linke (1), Peters (6), H. Rohwer (5), Lübker, Steffek (7), Janechova (2), Pahl (3), Machau (3).
SR: Isler/Scepanik (Kiel). – Z.: 50.

Zeitstrafen: 6:4 Min. – 7-Meter: 4/4:2/2.


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