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Handball : HG OKT bittet zum Landesderby

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der 3. Handball-Liga der Frauen empfängt die HG OKT bereits heute, ab 20 Uhr, zum Rückrundenstart den TSV Nord Harrislee in Owschlag. Trainer Vagn Hansen hat dabei ein blaues Auge.

shz.de von
erstellt am 22.Jan.2016 | 06:00 Uhr

Owschlag | Bereits am heutigen Freitag geht es nach der Winterpause in der 3. Handball-Liga der Frauen wieder weiter. Die HG OKT (5.) erwartet ab 20 Uhr in Owschlag den Tabellensiebenten TSV Nord Harrislee.

Doch, was hat sich seit der 23:39-Schlappe im letzten Punktspiel gegen den TV Oyten bei der HG OKT getan? „Viel!“, verrät Trainer Vagn Hansen. „Wir haben keine Trainingspause eingelegt, sondern weiter an unserer Abwehr und der Schnelligkeit gearbeitet.“ Anfang des Jahres traf die HG bei einem Turnier in Randers mit Teams aus der 2. dänischen Division auf gleichwertige Gegner. „Da konnten wir eine neue Abwehrvariante testen. Das hat funktioniert, obwohl die Mannschaft durch Jugendliche und Spielerinnen aus der Zweiten ergänzt wurde.“

Vagn Hansen ist ein Trainer, der seine Spielerinnen im Training nicht nur beobachtet, sondern auch gezielt mitwirkt. Ob er sich da beim Dienstag-Training zu weit aus dem Fenster gelehnt hat? Sein blaues Auge lässt das zumindest vermuten, nachdem durchsickerte, dass er durch seinen Einsatz einen Gegenstoß von Raphaela Steffek zu stoppen versuchte.

Aber, wie sieht nun die personelle Entwicklung aus? „Wir hatten da in der Hinserie eine Menge Pech“, berichtet Hansen. „Die Verletzungen von Sarah Jürgensen, Jill Sievert, Anita Ewert und ‚Tine‘ Machau haben uns schon sehr getroffen. Permanent galt es, zentrale Positionen neu zu besetzen. Das hat Auswirkungen gerade auf einige jüngere Spielerinnen gehabt. Auf einmal große Verantwortung übernehmen zu müssen und die Nerven auch unter Stresssituationen zu behalten, das gelang nicht immer. Sarah und Jill werden in dieser Saison nicht mehr spielen können. ‚Tine‘ und Anita konnten zuletzt beim Punktspiel der Zweiten aushelfen und Spielpraxis sammeln.“

Von einem eventuellen Aufstieg in die 2. Bundesliga will Hansen nichts wissen. „Das war nie unser Ziel. Dafür sind wir noch nicht konstant genug. Wir können gegen jeden Gegner gewinnen – aber auch verlieren.“

Im Hinblick auf das Heimspiel gegen den TSV Nord Harrislee ist Hansen froh, dass auch Franziska Peters ihren Infekt weitgehend überwunden hat und wohl spielen kann. „Dann setzen wir klar auf unsere Schnelligkeit und Abwehrarbeit“, sagt Hansen. „Durch Gegenstöße werden wir in diesem Spiel hoffentlich besser zu Toren kommen als im Hinspiel. Wir haben dieses zwar 23:18 gewinnen können, TSV Nord-Torfrau Marie Andresen hat uns aber mit ihren Paraden das Siegen sehr schwer gemacht.“ Die Gastgeberinn sollten deshalb diesmal möglichst eine höhere Wurfqualität an den Tag legen, um zu ausreichend Treffern zu kommen.

Hansen: „Damals hatte Svenja Pahl am Kreis einen sensationellen Tag und war mit neun Toren und einigen herausgeholten Siebenmetern ein Garant für unseren Sieg. Das werden die Nord-Frauen sicher noch gut in Erinnerung haben und damit ein besonderes Augenmerk auf sie legen. Ich gehe aber davon aus, dass unsere Schnelligkeit das Spiel entscheiden wird.“

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