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Handball : HG OKT begleicht offene Rechnung

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Drittliga-Handballerinnen der HG OKT sind mit dem 29:17 (13:10)-Heimsieg gegen den Buxtehude SV II auf den dritten Tabellenplatz geklettert.

Owschlag | Nicht mehr als eine durchschnittliche Leistung hat für die HG OKT in der 3.Handball-Liga der Frauen gereicht, um den Buxtehuder SV II in der Sporthalle Owschlag vor 150 Zuschauern deutlich mit 29:17 (13:10) in die Schranken zu weisen.

Wegen einer unglücklichen Punkteteilung und der schweren Verletzung von Sarah Jörgensen aus dem Hinspiel, hatte HG-Trainer Vagn Hansen seine Mannschaft auf Wiedergutmachung eingeschworen. In einer recht einseitig geführten Partie zwischen dem bis dahin Viertplatzierten gegen den Buxtehuder SV, waren die Gastgeber schon nach neun Minuten auf 5:1 davon gezogen, ehe sich der im Mittelfeld platzierte Gast zumindest ebenbürtig zeigte.

Das Spiel wurde ausgeglichener, ohne das die HG OKT ernsthaft in Bedrängnis geriet. Die Bundesliga-Reserve aus Buxtehude, die ohne seine Top-Rückraumspielerin Laura Prior angereist war, zeigte sich sowohl technisch als auch spielerisch zu unreif. Die HG OKT kam durch eine gute, variantenreiche und bewegliche Abwehr relativ einfach zu Ballgewinnen. Die Wurfversuche der Gäste landeten zudem all zu oft an der Latte oder dem Pfosten.

Bis zur Halbzeitpause konnte die HG OKT aus ihrer spielerischen Überlegenheit allerdings noch kein Kapital schlagen. Denn, wie auch in den Spielen zuvor, schlichen sich zu viele Fehlwürfe in das ansonsten zeitweise gute Angriffsspiel ein. Ab der 37. Minute gab es dann allerdings für HG OKT kein Halten mehr. Selbst in doppelter Unterzahl machten die Gastgeberinnen Tor um Tor. Fast hilflos musste Gästetrainer Igor Sharnikau mit ansehen, wie seine Mannschaft streckenweise vorgeführt wurde. „Heute ging bei uns gar nichts. Wir haben mit Abstand das schlechteste Saisonspiel abgeliefert. Einzig unsere Torleute konnten überzeugen“, bringt es Sharnikau auf den Punkt.

Diese Einschätzung deckt sich mit der von Trainerkollege Vagn Hansen: „Wir mussten kein großartiges Spiel abliefern, um trotzdem mit zwölf Toren Differenz zu gewinnen. Unser großer Vorteil lag eindeutig in unserer starken Abwehr. Wir wechselten sehr erfolgreich zwischen defensiven und offensiven Abwehrformationen hin und her und stellten die Gäste damit vor große Herausforderungen, die sie nicht erfüllen konnten.“ Ohne eine einzelne Spielerin hervorheben zu wollen, machte Hansen deutlich, dass seine Mannschaft die Partie mit der richtigen Einstellung geführt habe und damit auch in der Höhe verdient gewinnen konnte.

HG OKT: Lobstaedt, Fasold – Seidel (2;1/0), Küppers, K. Rohwer (4), Steffek (6), Pahl (4), Linke, Peters (6; 2/1), H. Rohwer 2, Machau (2; 2/1), Lübker (2), Janeckova


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erstellt am 15.Feb.2016 | 06:00 Uhr

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